Caren Marks: Aigner muss Verbraucherschutz stärken Auch Betriebe in der Region Hannover vom Dioxin-Skandal betroffen

Region. „Schwarz-Gelb hat auf Bundesebene zunächst ohnmächtig auf die Dioxin-Funde reagiert. Erst handelt die Landwirtschafts- und Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner gar nicht, dann übernimmt sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Vorschläge der SPD-Bundestagsfraktion – diese aber leider unvollständig“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Caren Marks anlässlich der heutigen Regierungserklärung Aigners.
Auch in der Region Hannover sind landwirtschaftliche Betriebe vom Dioxin-Skandal betroffen. So dürfen einige gesperrte Betriebe erst einmal keine Schweine mehr verkaufen. „Die Verbraucher sind nach dem ganzen Hin und Her zu Recht verunsichert und reagieren entsprechend mit ihrem Einkaufsverhalten“, so Marks.
Marks kritisiert, Frau Aigner, aber auch die niedersächsische Landesregierung, hätten in den vergangenen Wochen zu lange als „Zaungäste“ den Dioxin-Skandal beobachtet ohne entschieden zu handeln und alles Nötige für den Schutz der Verbraucher zu tun. „Gerade die schwarz-gelbe Regierung in Hannover hat sich zu lange als Lobbygruppe einer industriellen Landwirtschaft betätigt anstatt sich um effektiven Verbraucherschutz zu kümmern“, so die Abgeordnete. Damit müsse nun endlich Schluss sein. Verbraucherschutz müsse Vorrang vor Lobby- und Klientelpolitik haben.