CDU: Sackabfuhr erhalten

Keine Experimente auf Bürgerkosten

Region. Mit einem klaren Bekenntnis zum Erhalt der Sackabfuhr im Umland hat sich die CDU Regionsfraktion in die aktuelle Diskussion um die Einführung der Tonne im gesamten Regionsgebiet zu Wort gemeldet. „Wir wollen die Sackabfuhr erhalten, sie ist wirtschaftlich, erreicht hohe Separierungsquoten und wird von den Bürgern angenommen“, so Eberhard Wicke, Fraktionsvorsitzender der CDU Regionsfraktion. „Man gibt kein bewährtes System auf, wenn die Bürger zufrieden sind und es keine gesetzlichen Notwendigkeiten gibt“, ergänzt der abfallpolitische Sprecher der CDU, Manfred Wenzel. Rot/Grün hat vorgeschlagen im Sackabfuhrgebiet als Parallelsystem die Tonne einzuführen. Für Wicke inakzeptabel. „Alles würde komplizierter und die Gebühren würden noch mehr steigen.“ Die bisherigen Sammelerfolge würden nicht mehr erreicht. Die CDU Regionsfraktion klagt vor dem Oberverwaltungsgericht gegen die Müllgebühren und sieht sich in ihrer Meinung bestätigt, denn die Gebührengerechtigkeit wird weiter verschoben und nach der Kommunalwahl wird abkassiert. Geradezu skandalös findet die CDU Regionsfraktion die Diskussion über gesundheitliche Gefahren bei der Sackabfuhr. Noch im September habe die Geschäftsleitung auf eine entsprechende Anfrage dies bestritten. Nach Meinung von Wicke eine unverantwortliche Diskussion. 35 Jahre gab es keine Beschwerden, und nun soll alles anders sein. Abschließend erklärte der CDU Fraktionsvorsitzende: „Wir wollen keine Experimente auf Kosten der Bürger!“