FDP-Regionsfraktion bei Ebeling

Von links nach rechts: Georg Ebeling jr., Geschäftsführer Georg Ebeling Spedition GmbH, Bernhard Klockow, Vorsitzender FDP-Fraktion Region Hannover, Andrea Giese, Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Wedemark, Christiane Hinze, stellv. Vorsitzende FDP-Fraktion Region Hannover, Gerhard Kier, Mitglied der FDP-Fraktion Region Hannover.

Mühlengraben aufwändig verlegt und renaturiert

Gailhof. Von der Innovationskraft und dem vielfältigen Angebot der Logistikleistungen des mittelständischen, Inhabergeführten Wedemärker Speditionsunternehmens Georg Ebeling GmbH in Gailhof konnte sich die FDP-Fraktion Region Hannover im Rahmen einer Fraktionsbereisung überzeugen.
Das in dritter Generation von der Familie Ebeling geführte Unternehmen bietet sowohl für große Handelsketten als auch für mittelständische Unternehmen von der Abholung bis zur Auslieferung passgenaue Lösungen an. Mittlerweile arbeiten rund 400 Mitarbeiter für das Speditionsunternehmen und der eigene Fuhrpark hält rund 200 Fahrzeuge vor. Das wachsende Unternehmen suchte ab 2007 mit der Region Hannover und der Gemeinde Wedemark das Gespräch, um im Rahmen von Erweiterungsabsichten mögliche Flächen im Umfeld des von Landschaftsschutzgebieten umzingelten Firmengeländes zu sondieren. Geschäftsführer Georg Ebeling erläuterte den Mitgliedern der FDP-Regionsfraktion sowie der Vorsitzenden des FDP-Ortsverbandes Wedemark Andrea Giese, welche umfassenden Ausgleichsmaßnahmen das Unternehmen im Zuge der Entlassung eines betreffenden Gebietes in der Größe von 3,8 Hektar entlang der Celler Straße östlich des Firmengeländes aus dem Landschaftsschutzgebiet vornahm. So wurde ein dreimal so großes Areal, bisher Ackergelände, als Wald aufgeforstet und der Mühlengraben wurde aufwändig verlegt und renaturiert.

Angesichts der hohen Kosten für das durch die Firma Ebeling zu erwerbende Areal kritisiert Vorsitzender Bernhard Klockow, dass die Region Hannover als zuständige übergreifende Planungsbehörde sowie die Mehrheitsfraktionen von SPD und Grünen bei ihren Forderungen zum Landschaftsschutz derart hohe Auflagen anordnen ließen: „Das für die Erweiterung des Betriebsgeländes gewünschte Areal ist aufgrund seiner Lage zwischen einem Industriegebiet und der Autobahn für den Landschaftsschutz von keinerlei Bedeutung. Solche Gebiete unter Landschaftsschutz zu stellen, ist reine Willkür!“ Die FDP-Fraktion wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass Städte und Gemeinden in der Region Hannover hinsichtlich der Entwicklung von Gebieten für Gewerbeansiedlung nicht durch überzogene Natur- und Landschaftsschutzauflagen eingeschränkt werden. „Die einzelnen Ortsteile und Dörfer dürfen nicht durch eine überbordende Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten bis an Grundstücksgrenzen heran in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung stranguliert werden. Das nimmt den Kommunen jeglichen Handlungsspielraum im Wettbewerb mit anderen Kommunen um zukunftssichere Arbeitsplätze“, so Klockow. FDP-Fraktion Region Hannover besucht Spedition Georg Ebeling GmbH.