Flüchtlinge, SuedLink und Unterrichtsversorgung

Jean-Pascale Schramke (von links), Matthias Wehrend, Caren Marks, Jochen Pardey, Reiner Fischer, Rebecca Schamber beim SPD-Parteitag der Region Hannover. Foto: ©Reiner Fischer

Wichtige Themen auf SPD-Parteitag Region Hannover

Region. Auf dem in Burgdorf stattgefundenen Parteitag der SPD-Unterbezirk Hannover haben sechs Delegierte aus der Wedemark teilgenommen. Caren Marks, als Vorsitzende der SPD-Wedemak, Rebecca Schamber und Reiner Fischer als ihre Stellvertreter sowie Jochen Pardey; Resse und Jean-Pascale Schramke und Matthias Wehrend, beide Mellendorf, stimmten gemeinsam mit insgesamt 218 Delegierten über wichtige und zukunftsweisende politische Themen ab.
Der neue Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Region Hannover war auch der alte. Matthias Miersch aus Laatzen wurde mit 200 Stimmen wiedergewählt und freute sich über das gute Ergebnis. Die als Resulution eingebrachten Forderungen zur Flüchtlingspolitik wurden einstimmig angenommen. Darin verlangten die Delegierten, dass die Bundesregierung die Kosten für die Unterbringung und Integration vollständig übernehmen soll. Das Zeitfenster für die Kommunen bei der Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen soll unbedingt erweitert werden. In einigen Fällen hatte auch die Gemeinde Wedemark nicht genügend Zeit, sich auf die Aufnahme und Unterbringung der ihr zugewiesenen Menschen vorzubereiten. Auch mehr Personal für die Erstaufnahmestellen gehörte zu den Forderungen, damit die Asylanträge schneller bearbeitet und unberechtigte Antragsteller in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden können. Zum Thema SuedLink waren sich die Delegierten mit goßer Mehrheit einig, dass eine größtmögliche Erdverkabelung vorgenommen wird und die Stromkabel an den Bundesautobahnen und den Bahntrassen entlang geführt werden sollen. An beiden Objekten wäre der Bund als Eigentümer beteiligt. Auch für die Wedemark wichtig waren zwei bildungspolitische Anträge. Im ersten wurde gefordert, dass das Land mehr Planstellen für Förderschulkräfte an inklusiv arbeitenden Regelschulden schafft. Die neuen Planstellen sollen sowohl den Grundschulen als auch dem Sekundarbereich I zu Gute kommen. Im zweiten Antrag wurden grundsätzliche Überlegungen zum Weg zu einer inklusiven Gesellschaft gefordert. Das soll vor allem im neuen Kita-Gesetz und für eine grundsätzliche Neukonstruktion der Lehrerbildung gelten.