Geopfad bei Gartenregion

Am 10. und 11. Juni am Brelinger Berg wandern

Wedemark. „Gartengeschichte(n)“ - zum Erzählen, Lesen Hören und Erleben - bietet das Programm 2017 der Gartenregion Hannover in diesem Jahr. Und gegärtnert wird natürlich auch. Der Veranstaltungsreigen hat Ende Mai mit einem Festakt zu Ehren des 250-jährigen Bestehens des Hinüberschen Gartens in Hannover-Marienwerder begonnen und endet Mitte Oktober mit einer Exkursion zu den „Beerenschätzen“ auf dem Kronsberg – ein Gartenerlebnis speziell für sehbehinderte Menschen. Die „Geopfad komplett – Eiszeitlicher Erlebnispfad Brelinger Berg" dabei. Treffpunkt ist um 15.30 Uhr am Friedhof Bennemühlen. Erwachsene zahlen fünf Euro, Kinder zwei Euro (bis zwölf Jahre kostenfrei). Veranstalter der Führung ist die Gemeinde Wedemark. Wer den Brelinger Berg besucht, kann einen Blick auf Schweden werfen. Das behauptet zumindest Dr. Kerstin Athen. Die Geologin und Paläontologin führt ihre Gäste allgemeinverständlich und fachkundig über den eiszeitlichen Erlebnispfad. Unterhaltsam erläutert sie an den zehn künstlerisch gestalteten Stationen Naturkundliches zur Erdgeschichte und Historisches aus der Region. Dabei löst sie selbstverständlich auch das Rätsel, warum der Blick des Betrachters – zumindest des geologisch interessierten – weit nach Norden bis ins Land von Ikea, Pipi Langstrumpf und Alfred Nobel gehen sollte. Bei der zweiten Führung am Sonntag, 11. Juni, können die Teilnehmer dann „Auf den Spuren von Gauß" wandeln. Treffpunkt hierfür ist um 11 Uhr am Friedhof Oegenbostel. Diese Führung kostet vier Euro pro Teilnehmer und wird von Christoph von Maltzahn und Kerstin Jacob geleitet. Der Berg ruft! Eine spannende Familien-Expedition an den Brelinger Berg bietet kindgerechte Erlebnisse, Mitmachmöglichkeiten und anschauliche Erläuterungen. Wo ist bloß dieser alte Vermessungsstein? Und wie kommt die Landschaft auf die Landkarte? „Auf den Spuren von Gauß“ orten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per GPS-Gerät Geocaches und entschlüsseln ihre Rätsel. So wird nebenbei die pfiffige Methode des genialen Naturwissenschaftlers verständlich, der vor fast 200 Jahren das Königreich Hannover erstmals systematisch vermessen hat.