Gesetzesinitiative um eine Neuregelung des Jugenhilfekostenausgleichs

Gerechtere Kostenverteilung zwischen den Kommunen möglich

Region. Hinrich Burmeister wertet die Gesetzesinitiative des Landtags als Chance für mehr Gerechtigkeit bei den Kosten der Jugendhilfe zwischen Region und Kommunen. Hinrich Burmeister, jugendpolitischer Sprecher der Grünen in der Regionsversammlung, begrüßt die Gesetzesinitiative auf Landesebene, den Jugenhilfekostenausgleich neu zu regeln. „In der Region gibt es schon seit langem eine Diskussion über eine gerechtere Kostenverteilung zwischen den Kommunen mit und ohne eigenes Jugendamt“, betont Burmeister. „Mit einer Änderung des Kommualverfassungsrechts können wir dieses Problem endlich aktiv angehen“. Darüber hinaus wird in einigen Kommunen der Region diskutiert, ein gemeinsames Jugendamt für zwei Städte einzurichten. Diese Möglichkeit ist aber nach der vorgeschlagenen Neuregelung noch nicht möglich. „Diese Idee ist eine interessante Option, mit der wir uns zukünftig auseinandersetzen“, so Burmeister. „Das Ziel der Grünen bleibt, dass jede Kommune in der Region ihr eigenes Jugendamt haben kann. Wenn sich aber durch den Zusammenschluss von zwei oder mehr Kommunen in der Jugendarbeit ein Qualitätsvorteil erreichen lässt, stehen wir dem sicher nicht generell entgegen.“ Bisher haben nur sechs Städte in der Region ein eigenes Jugendamt.