Hoppenstedt begrüßt 50 politisch Interessierte in Berlin

Abschließend wurde auf dem Dach des Reichstags noch gemeinsam ein Erinnerungsfoto gemacht.
Region. 50 Bürger aus nahezu allen Kommunen der nördlichen Region Hannover sind der Einladung ihres Wahlkreisabgeordneten Hendrik Hoppenstedt (CDU) gefolgt, um sich über seine politische Arbeit im Deutschen Bundestag zu informieren.
Einer der Höhepunkte des dreitägigen Aufenthalts war der Besuch des Bundeskanzleramts. In diesem imposanten Gebäude, in dem die Kanzlerin Staatsgäste empfängt, bekamen die Besucher einen interessanten Einblick in die Arbeit von Angela Merkel. Auch die Führung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hinterließ einen bleibenden Eindruck, weil dort veranschaulicht wurde, wie viele Maßnahmen alleine in der Region Hannover gefördert werden. Beim Besuch des Bundesnachrichtendienstes warfen die Gäste einen Blick hinter die Kulissen des deutschen Geheimdienstes, der nur wenigen Besuchergruppen vergönnt ist.
Außerdem konnten die Gäste von der Besuchertribüne aus die Plenardebatte zum Asylpaket II und anschließend 580 Abgeordnete bei ihrer Stimmabgabe beobachten. Wenig später erläuterte Hoppenstedt ihnen, welche Änderungen das Gesetz beinhaltet und was diesem Gesetzespaket aus seiner Sicht noch folgen müsse. „Beispielsweise sollten wir Tunesien, Marokko und Algerien zu sicheren Drittstaaten erklären. Das würde die Bearbeitung dieser Asylanträge deutlich vereinfachen und käme somit auch einer besseren Rückführung zugute. Aus taktischen Gründen ist das mit dem Koalitionspartner derzeit jedoch trotz einer längst erzielten Einigung nicht möglich“, kritisierte Hoppenstedt. Darüber hinaus war die Besuchergruppe vor allem an ganz praktischen Dingen interessiert, etwa den Fragen wie gut sich der Beruf mit der Familie vereinbaren lasse oder ob Hoppenstedt in Sitzungswochen abends wieder zurück in die Heimat pendle.