Hunde und Katzen dürfen wieder frei laufen

Geflügelpest: Beobachtungsgebiet im Norden der Region aufgehoben

Region. Die Vorkehrungen zum Schutz vor Geflügelpest werden weiter gelockert: Das Beobachtungsgebiet im Norden der Region Hannover sowie in Teilen der Landeshauptstadt wird am 30. Dezember 2016 aufgehoben. Betroffen sind folgende Bereiche:
· im Gebiet der Landeshauptstadt Hannover die Stadtbezirke Herrenhausen-Stöcken, Nord, Vahrenwald-List, Mitte, Südstadt-Bult, Bothfeld-Vahrenheide, Buchholz-Kleefeld und Misburg-Anderten.
· aus der Gemeinde Wedemark die Ortsteile Bissendorf, Gailhof, Mellendorf, Resse, Scherenbostel, Wennebostel, jeweils mit allen Teilgebieten.
· aus der Stadt Langenhagen die Ortsteile Langenhagen Kernstadt, Engelbostel, Godshorn, Schulenburg, Kaltenweide und Krähenwinkel mit allen Teilgebieten.
· aus der Gemeinde Isernhagen die Ortsteile Hohenhorster-, Kircher-, Niedernhägener-Bauernschaft, Farster Bauernschaft begrenzt im Osten durch die A7, Kirchhorst, Altwarmbüchen, Neuwarmbüchen jeweils mit allen Teilgebieten.
· aus der Stadt Burgwedel die Ortsteile Klein- und Großburgwedel, Oldhorst, Thönse, jeweils mit allen Teilgebieten.
· aus der Stadt Garbsen der Ortsteil Stelingen, östliche Teile des Ortsteils Berenbostel begrenzt im Westen durch die Straßen Im Fuchsfeld, Weschener Allee, Am Hechtkamp und östliche Teile des Ortsteils Heitlingen begrenzt im Westen durch die Stelinger Straße.
Sämtliche mit der Einrichtung des Beobachtungsgebietes verbundene Maßnahmen sind damit aufgehoben. Das heißt, dass Katzen und Hunde in diesem Bereich wieder frei laufen können. Jagdpächter können wieder ohne Sondererlaubnis Federwild jagen. Zudem ist es auch wieder möglich, zur Aufstockung des Wildvogelbestands gehaltene Vögel freizulassen. Das allgemeine Aufstallungsgebot und die erhöhten Biosicherheitsmaßnahmen wie Schutzkleidung und Desinfektion auch für kleine Hausgeflügelbestände gelten weiterhin in der gesamten Region Hannover einschließlich der Landeshauptstadt. Sie dienen dem Schutz der Geflügelbestände vor Ansteckung mit den Geflügelpest-Erregern, die in der Wildvogelpopulation zurzeit vermehrt vorhanden sind. Bei Fragen zur Vogelgrippe oder bei Fund eines toten Wildvogels: Die Region ist für die 20 Städte und Gemeinden rund um Hannover zuständig. Im Stadtgebiet ist die Veterinärbehörde der Stadt Hannover Ansprechpartner. Der Fachdienst für Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover ist montags bis donnerstags von 8 bis 15.30 Uhr und freitags bis 12.30 Uhr unter der Telefonnummer (0511) 616-22095 erreichbar, außerhalb der Dienstzeiten kann die Regionsleitstelle unter 112 kontaktiert werden.
Bei der Landeshauptstadt ist die Veterinärbehörde unter 0511-168-31153 erreichbar (außerhalb der Dienstzeit bitte auf den Anrufbeantworter sprechen, Rückruf erfolgt umgehend). In der Landeshauptstadt Hannover können tote Wildvögel (bitte Singvögel und Tauben nur, wenn gleich mehrere tote Tiere gefunden wurden) auch direkt der Regionsleitstelle unter 112 gemeldet werden.