Jetzt Anträge für Mobilitätshilfe stellen

Fahrtkosten-Zuschuss für gehbehinderte Menschen

Region. Kino, Theater oder das 96-Heimspiel live erleben: Für Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung sind solche Freizeitunternehmungen oft große Herausforderungen. Wer aufgrund seiner Behinderung nicht in der Lage ist, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, muss Taxi fahren oder andere Fahrdienst in Anspruch nehmen. Dafür kann die Mobilitätshilfe beantragt werden, die Freizeitfahrten bezuschusst. Die Anträge für 2018 sollten jetzt gestellt werden, da die Zuschüsse nicht rückwirkend gelten. „Es geht darum, den betroffenen Menschen dabei zu helfen, ihre Freizeit zu gestalten und so selbstverständlicher am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben“, so Renate Conrad, Beauftragte der Region Hannover für Menschen mit Behinderungen. „Wichtig ist, sich rechtzeitig beraten zu lassen und spätestens zum Jahresanfang die finanzielle Hilfe zu beantragen, damit die volle Auszahlung möglich ist!“ Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach den Einkommensverhältnissen sowie dem Grad der Mobilitätseinschränkung: Wer selbstständig Taxi fahren kann, erhält bis zu 450 Euro jährlich dazu. Für diejenigen, die ein Sonderfahrzeug oder einen speziellen Fahrdienst benötigen, weil sie sich nicht allein umsetzen können, beträgt der jährliche Zuschuss bis zu 1.500 Euro. Grundsätzlich gilt: Wenn der Betrag nicht ausreicht, ist es möglich, Mehrbedarf anzumelden. Anspruchsberechtigt sind alle Menschen mit außergewöhnlicher Gehbehinderung, die in der Region Hannover leben. Anträge für die Mobilitätshilfe sowie Beratungen gibt es bei den Sozialämtern der 21 regionsangehörigen Kommunen, Antragsformulare sind außerdem im Internet abrufbar unter www.hannover.de/mobilitaetshilfe.