Kammermusikabend im Haasenhof

Pianistin Kiveli Dörken spielt am Sonntag im Haasenhof.
 
Elisabeth Kufferath und ihre Violine.

Elisabeth Kufferath und Kiveli Dörken musizieren in der Klassikscheune

Mandelsloh. Am Sonntag, 18. Februar, um 19 Uhr lädt der Haasenhof in Mandelsloh herzlich ein zu einem Kammermusikabend mit Elisabeth Kufferath (Violine/Viola) und Kiveli Dörken (Klavier) in der „Klassik-Scheune“ , Wiklohstraße 6. Auf dem Programm stehen Beethovens Sonate für Klavier und Violine Nr. 4, op. 23 sowie César Francks Sonate für Violine und Klavier und Brahms Violasonate in f-moll, op. 120/1. Karten zu 15 Euro (erste bis fünfte Reihe), zwölf Euro (sechste bis achte Reihe), neun Euro (letzte Reihe) gibt es unter info@haasenhof.de oder Telefon (0 50 72) 7 72 16 55. Die Besucher erwartet Musik vom Feinsten, exzellent vorgetragen von den schon mehrfach mit internationalen
Preisen ausgezeichneten, sehr ausdrucksstarken Musikerinnen, die regelmäßig auf
internationalen Konzertpodien und Festivals zu hören sind. Elisabeth Kufferath brilliert, weil sie eins ist mit ihrem Instrument. Sie füllt die sphärischen Harmonien ebenso wie die dissonanten Klänge mit Elan und Begeisterung und verbindet die kompositorische Struktur mit ihrer virtuosen Ausdruckskraft. SIe ist seit seiner Gründung 1992 Mitglied im Tetzlaff Quartett, das bereits in der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, dem Concertgebouw Amsterdam, derWigmore Hall in London, Carnegie Hall in New York und in Paris, Zürich, Brüssel, Helsinki, Rom, Tokio und Seoul konzertierte. Als Solistin spielte sie mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem Münchener Kammerorchester, Ensemble Oriol, musica assoluta, Kammerakademie Potsdam und dem World Youth Symphony Orchestra unter Heinz Holliger, Christoph Poppen, Marcus Creed und Gerard Schwarz. Zu ihren Kammermusikpartnern gehören neben Christian Tetzlaff unter anderem Lars Vogt, Adrian Brendel, Isabelle van Keulen und Gustav Rivinius. Sie war zu Gast bei den Berliner Festwochen, dem Luzern Festival, dem Festival ‘Spannungen’ in Heimbach, dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig- Holstein Festival, dem Helsinki Festival, dem Festival der Zukunft Ernen, Schweiz und dem Akaroa Festival in Neuseeland. In der Saison 2015/2016 war sie ‘Artist in Residence’ an der Auckland University in Neuseeland. Sie hat CD-Einspielungen des Violinkonzertes von Albert Dietrich bei cpo und des Bratschenkonzertes von Karl Amadeus Hartmann bei Wergo vorgelegt. Im März 2017 erscheint ihre erste Solo CD ‘Libero, fragile’ mit Violin-und Violawerken von Luciano Berio, Elliott Carter, György Kurtág und Jan Müller-Wieland beim Label GENUIN classics. Die Stiftung Niedersachsen hat durch ihre großzügige Unterstützung eine Konzerttournee in 2017 mit dem CD Programm und Jan Müller-Wieland als Moderator ermöglicht.
Neue Musik spielt eine große Rolle für Elisabeth Kufferath. So hob sie das ihr gewidmete Werk "Himmelfahrt" für Viola sola von Jan Müller-Wieland beim Feldkirch Festival aus der Taufe und spielte die deutsche Erstaufführung von Elliott Carters Figment IV für Viola in Freiburg. Sie arbeitete mit den Komponisten Moritz Eggert, Jörg Widmann, Helen Grime, Libby Larsen, Manfred Trojahn und Thorsten Encke. 2009 folgte Elisabeth Kufferath dem Ruf auf eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zuvor war sie Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Detmold und eine Konzertmeisterin der Bamberger Symphoniker. Als Gastkonzertmeisterin spielte sie bei der Camerata Salzburg, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Ensemble Oriol Berlin und dem Ensemble Resonanz. Elisabeth Kufferath spielt eine Violine und eine Viola des deutschen Geigenbauers Stefan- Peter Greiner.Kiveli
Am 18. Februar findet außerdem das „Haasenfrühstück“ von 9 bis 12 Uhr (mit Voranmeldung) statt.