„Kulturroute“ eröffnet

In Hannover wurde im Juli die Kulturroute offiziell eröffnet.

Neuer Fernradweg in Hannover und der Region

Region. Rund 50 Bürgermeister und Landräte des Netzwerks Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover (EWH) haben kürzlich mit einer kleinen Fahrradtour vom Maschsee in die Herrenhäuser Gärten den neuen Fernradweg „Kulturroute“ offiziell eröffnet. Auf der Freifläche vor dem Museum Wilhelm Busch wurden die Gäste begrüßt von Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. Gemeinsam nutzte er mit vielen anderen Besuchern die Gelegenheit, sich auf einem „Markt der Möglichkeiten“ über die touristischen Angebote der Netzwerkpartner zu informieren. Besonders nachgefragt war natürlich die Radkarte zur „Kulturroute“ und die Etappenbeschreibungen: die erste Auflage wird kostenfrei abgegeben.
Die 800 Kilometer lange „Kulturroute“ verläuft auf dem bestehenden Radwegenetz und verbindet die kulturellen Attraktionen und Angebote im Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover. Zu den Zielen gehören die Residenzstadt Celle, die mittelalterlichen Klöster Loccum und Walsrode, die Weltkulturerbestätten Fagus-Werk in Alfeld sowie Dom und St. Michaelis in Hildesheim, das Mausoleum in Stadthagen, das Sprengel Museum für Moderne Kunst und die Herrenhäuser Gärten in Hannover. Aber auch die Rattenfänger-Freilichtspiele in Hameln, die Domfestspiele in Bad Gandersheim, das Rausch SchokoLand in Peine und der Weltvogelpark Walsrode sind Stationen an der Strecke. Die „Kulturroute“ gliedert sich in 15 Tagesetappen, deren Start-/Zielpunkte alle mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar sind. Der Fernradweg verläuft von Hannover über Hildesheim, Bad Gandersheim, Elze, Hameln, Stadthagen, Neustadt a. Rübenberge, Schwarmstadt, Celle und zurück nach Hannover. Nienburg/Weser, Walsrode, Peine sowie die Gedenkstätten Bergen-Belsen und Ahlem (Hannover) sind über Alternativ- und Ergänzungsstrecken angebunden.
Zu erkennen ist die „Kulturroute“ anhand von rund 1.600 an den Wegweisern eingehängten Plaketten, die ein weißes K – für Kultur – auf einem roten (Hauptroute), grünen (Nebenrouten) oder blauen (Ergänzungsstrecken) Fähnchen zeigen.
Informationen zum Routenverlauf und zu den Kulturangeboten sind auf der Webseite www.kulturroute-hannover.de zu finden. Dort kann auch die Routenführung als GPX-Track heruntergeladen werden.