Montessori-Schule holt einen ersten Preis

Die Montessori-Schüler präsentieren stolz ihre Medaillen und den Scheck.

Ideenfang: Erfinden – Entdecken – Entwickeln zur Ideen-Expo

Wedemark. Jede Menge Erfindergeist, Begeisterung und Leidenschaft bewiesen Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Schülerwettbewerbs „Ideenfang: Erfinden – Entdecken – Entwickeln“ (das ECHO berichtete mehrfach). Für ihre technisch-naturwissenschaftlichen Erfindungen gingen die Hauptpreise in den drei Altersgruppen an die Georg-von-Langen-Schule aus Holzminden, die Ernst- Reuter-Schule aus Pattensen und an die Montessori Grundschule aus der Wedemark. In dem Preis enthalten sind pro Klasse ein Scheck über 2.500 Euro sowie eine Gruppenfahrt im Wert von ca. 1.000 Euro, bei der sie ihr technisches Interesse nochmals vertiefen können. Die Zweit- bis Viertklässler der Montessori- Grundschule aus der Wedemark haben untersucht, wie Modellautos selbstständig fahren können. Zum Einsatz kamen unter anderem ein Luftballon, der das Modellauto durch einen Rückstoß starten sollte, eine Zwille, mit der das Fahrwerk abgeschossen wurde oder ein Propeller für ein Segelauto. Beim Ausprobieren und Testen gelangten die Grundschüler zu neuen Einsichten, was gelingt und was warum nicht den gewünschten Erfolg bringt. Im Vordergrund des Projektes stand der Anspruch, spielerisch und mit viel Spaß das kreative Potenzial in technischen Aufgabenstellungen zu entdecken. Am 31. August präsentierten die Kinder auf der IdeenExpo ihre Forschungsergebnisse einer Jury und überzeugten.
Die Schülerinnen und Schüler der Georg-von-Langen-Schule präsentierten ihre Idee, wie ungenutzte Wärmeenergie mit Hilfe von Peltier-Elementen nutzbar gemacht werden kann. Dabei haben sie praktikable Möglichkeiten entwickelt, die auch in Entwicklungsländern im Alltag zum Einsatz kommen können. Über eine biologisch abbaubare Alternative zu herkömmlichen Kunststoffen haben sich die Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule Gedanken gemacht. Ihre Lösung besteht aus Brot und anderen Lebensmitteln. „Die Siegerschulen haben die Jury mit ihrer Kreativität, ihrem unglaublichen Engagement und mit ihrer professionellen Präsentation überzeugt“, begründet Olaf Brandes, Geschäftsführer der Stiftung NiedersachsenMetall, die Auswahl. „Die Entscheidung wurde uns aber nicht leicht gemacht. Alle 25 Wettbewerbsbeiträge aus der Endrunde haben uns beeindruckt“, ergänzt er.