Nacke und Toepffer zu Jagaus Zoo-Plänen: „Wirtschaftspolitischen Blindflug“ – CDU-Fraktion plant parlamentarische Initiative zu Thema

Region. Als „wirtschaftspolitischen Blindflug“ haben der Parlamentarische Geschäftsführer und der stellvertretende Vorsitzende der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion, Jens Nacke und Dirk Toepffer, die Plänen von Regionspräsident Hauke Jagau bezeichnet, den Vertrag mit Hannovers Zoodirektor Klaus-Michael Machens nicht zu verlängern: „Die Entwicklung des Zoos Hannover unter Herrn Machens ist eine echte Erfolgsgeschichte, die der Regionspräsident jetzt ohne erkennbaren Grund beenden will“, sagte Toepffer.
Ein Blick auf die öffentliche Debatte der vergangenen Tage zeige, dass sich Jagau mit seiner Meinung beispiellos ins Abseits manövriert habe: Kürzlich präsentierte Besucher- und Umsatzzahlen belegten, dass 2010 ein absolutes Rekordjahr für den Erlebnis-Zoo Hannover gewesen sei, sagte Nacke. „Dies ist ein Verdienst einer langfristigen und durchdachten Geschäftspolitik. Der Zoo Hannover ist – nicht erst seit seiner Prämierung als ,Bester Zoo 2009/2010‘ – ein touristisches Vorzeigeobjekt für die Region und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“ Wenn morgen die SPD-Regionsfraktion Hannover auf einer Sitzung über ihre Haltung in der Angelegenheit beraten will, erwarte Toepffer „ein eindeutiges Ergebnis pro Machens".
„Fahrlässige Äußerungen, wie sie jüngst von Herrn Jagau zu vernehmen waren, sind instinkt- und geschmacklos und verhindern eine zukunftsgerichtete, solide Wirtschaftspolitik für Hannover“ sagte Toepffer. Die beiden CDU-Politiker kündigten in diesem Zusammenhang eine parlamentarische Initiative der niedersächsischen CDU-Landtagsfraktion für das nächste Plenum an, welche die positive wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre im Zoo Hannover behandeln soll.