Post von aha: Volumenbedarf ermitteln

135 000 Grundstückseigentümer im Umland werden angeschrieben

Region.
Weiterhin Sack oder doch lieber Tonne? Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) schreibt im Zuge der Gebührenstrukturreform ab heute die 135 000 Grundstückseigentümer in den Umlandkommunen an, um den Volumenbedarf pro Grundstück zu ermitteln. Zeitgleich können sich die Empfänger mit einem einfachen Kreuz auf dem Fragebogen entscheiden, ob sie künftig den Restmüllbehälter haben wollen oder weiterhin den Restabfallsack nutzen möchten. Um dem Grundstückseigentümer die Volumenwahl zu erleichtern, liegt dem Anschreiben eine Auswahltabelle bei, mit der sich einfach und schnell das Wunschvolumen sowie die daraus resultierende Behältergebühr ablesen lässt. „Mit dem Anschreiben möchten wir die Empfänger noch einmal über die Eckpfeiler der Gebührenstrukturreform informieren, die Vereinheitlichung des Abfallsystems erläutern, größtmögliche Transparenz schaffen aber auch eine gute Planungsgrundlage erheben“ , sagt Kornelia Hülter, aha-Geschäftsführerin. Auf Basis der Einwohnermeldedaten schlägt aha auf dem Fragebogen ein Behältervolumen entsprechend der durchschnittlichen Abfallmenge vor und liefert auch gleich die ideale Kombination der benötigten Behälter mit. Das vorgeschlagene Volumen pro Grundstück ergibt sich aus der Anzahl der gemeldeten Personen. Auf diesen Angaben basiert anschließend der Gebührenbescheid. Insgesamt fünf einfache Fragen gilt es dafür zu beantworten. Hinter jeder Frage gibt es ein Feld, um handschriftlich notwendige Korrekturen vornehmen zu können. Falls das vorgeschlagene Volumen nicht gefällt, kann man auf dem Fragebogen an entsprechender Stelle das Volumen korrigieren und dem realen Bedarf anpassen. Dabei darf das Mindestvolumen von 10 l pro Person und Woche nicht unterschritten werden. Wird der Fragebogen nicht bis zum 22. August ausgefüllt zurückgeschickt, geht aha von der Richtigkeit der Einwohnermeldedaten aus. Ferner wird dann vorausgesetzt, dass der jeweilige Grundstückseigentümer an die Tonnenabfuhr angeschlossen werden will und mit dem Mindestvolumen von 10 l pro Woche auskommt. aha führt zum 1. Januar 2014 eine einheitliche Grundgebühr ein und vereinheitlicht das Abfuhrsystem regionsweit. Die Systemumstellung dauert im Ganzen vier bis fünf Jahre. Während der Umstellungszeit wird das Volumen grundsätzlich in Form von Säcken zur Verfügung gestellt. Die ersten Tonnen werden im Frühjahr 2014 in Neustadt und Garbsen aufgestellt. Im Umland wird aha künftig weiterhin zwei Sackgrößen anbieten: 20 und 32,5 Liter. Bezahlt wird der Sack wie ein Behälter – mit der Gebührenabrechnung. Die neuen Restmüllsäcke werden gegen Gutschein ab Oktober unter anderen im Einzelhandel und auf den Wertstoffhöfen zu haben sein. Die Gutscheine versendet aha frühzeitig an die Grundstückseigentümer in den Städten und Gemeinden im Umland. aha hat speziell zum Thema „Gebühr“ eine kostenlose Servicehotline eingerichtet. Unter der Rufnummer 0800 999 1020 stehen ab sofort kompetente Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr besetzt.