Regionsgrüne haben neuen Vorstand

Brigitte Deyda und Christian Gailus sind neue Vorsitzende des
Regionsverbands

Region. Am heutigen Samstag (6. März 2010) hat der Regionsverband Hannover von
Bündnis 90/Die Grünen einen neuen Vorstand gewählt. Die bisherige Vorstandssprecherin Brigitte Deyda (50) aus Hannover wurde für
zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Ihr zur Seite steht in der Grünen
Doppelspitze nun Christian Gailus (24), Vorsitzender des Grünen Ortsverbands
Lehrte und Geschäftsführer der Grünen Jugend Niedersachsen. Neben Deyda und
Gailus gehören dem Regionsvorstand auch der wiedergewählte Schatzmeister
Wilhelm Zabel (59) aus Langenhagen und die BeisitzerInnen Dorota Szymanska
(44) aus Barsinghausen, Ulrike Witte (56) aus Hannover, Angela Klingrad (60)
aus der Wedemark, Stephan Beins (37) aus Hannover und Hinrich Burmeister
(40) aus Hannover an. „Unser Ziel für die nächsten Jahre ist die Mitgliedergewinnung“, sagt der frisch gewählte Vorsitzende Christian Gailus. „Gerade im Hinblick auf die Kommunalwahl wollen wir vor allem Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund dafür gewinnen, sich einzumischen.“
Als einen politischen Schwerpunkt der nächsten zwei Jahre benennt Brigitte
Deyda die zügige Umsetzung des Klimaschutzrahmenprogramms: „Die Region
Hannover muss Vorreiter in Sachen Klimaschutz sein. Dafür setzen wir uns
ein.“ Neben dem Vorstand wählten die Grünen auch ihren 37köpfigen Regionsparteirat und die Delegierten für die Landesdelegiertenkonferenz.
Zu Beginn der Veranstaltung kritisierten die Bundestagsabgeordneten
Sven-Christian Kindler und Brigitte Pothmer die schwarz-gelbe Steuerpolitik
auf Bundesebene. Mit Blick auf den Haushalt der Region Hannover stellte
Kindler klar: „Es ist bemerkenswert, was rot-grün mit den geringen Mitteln
in der Region Hannover gestaltet. Die schwarz-gelbe Steuerpolitik ist ein
Angriff auf die Kommunalfinanzen.“ Und Brigitte Pothmer betonte, dass die
schwarz-gelben Steuerermäßigungen für Besserverdienende eine Politik der
leeren öffentlichen Kassen bedeuten: „Die öffentliche Infrastruktur wird
weiter beschnitten werden, die soziale Spaltung nimmt weiter zu.“