Riesenrun aufs Erdbeerfest in Ibsingen

Der Ansturm auf die pflückfrischen, prallen roten Früchte war gewaltig. Jeder wollte einen Korb voll mit nach Hause nehmen. Foto: A. Wiese

Schönes Wetter lockte am Sonntag mehr als 1000 Ausflügler auf den Hof Rust

Ibsingen (awi). Ibsingen am Rande des Brelinger Berges ist eigentlich ein kleines beschauliches Dorf, das nur aus ein paar Bauernhöfen besteht und wo sich die sprichwörtlichen Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Aber zwei Mal im Jahr ändert sich das schlag-
artig: Zum Schlachtefest im November und zum Erdbeerfest im Juni. Denn zu diesen beiden Anlässen öffnet der Hof Rust seine Tore und die Besucher strömen. Um die 1000 Menschen waren es am Sonntag mindestens, die zu Fuß, mit dem Fahrrad, viele aber auch mit dem Auto nach Ibsingen kamen, um sich an den frischen Erdbeeren und dem bunten Rahmenprogramm zu ergötzen. Spanferkel, frisch geräucherte Forellen, frisches Brot aus dem Holzbackofen – das kulinarische Angebot war vielfältig, doch im Mittelpunkt standen die prallen roten Früchtchen, die dem Fest jedes Jahr wieder seinen Namen verleihen. Familie Rust hatte sich wieder richtig Mühe gegeben: Im großen Glasbehälter glitzerte die frische Erdbeerbowle, am Kuchen-tresen lockten riesige Stücke Erdbeerkuchen mit frischer Sahne, draußen unter dem Vordach dufteten frische Waffeln mit Erdbeeren und Vanilleeis und unter dem Pavillondach standen die Hausfrauen Schlange für die frischen Erdbeeren, während sie in ihren Köpfen bereits Rezepte für die verschiedensten Erdbeerkuchenvariationen wälzten.
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