Weltgebetstag: „Wieviele Brote habt ihr?“

Kirchenkreis lädt zur vorbereitenden Werkstatt ein

Wedemark/Langenhagen. Jährlich am ersten Freitag im März feiern christliche Frauen in über 170 Ländern den ökumenischen Gottesdienst zum Weltgebetstag. Die Liturgie verfassen jeweils Frauen eines Landes für die ganze Welt. Der Weltgebetstag 2011 kommt aus „dem letzten Winkel der Welt“, wie die Chileninnen und Chilenen selbst ihr Land nennen und er geht mit der Titelfrage „Wie viele Brote habt ihr?“ sogleich „zur Sache“: Ihr Christinnen und Christen weltweit - was habt ihr zu bieten? Was tut ihr gegen den Hunger in der Welt? Was und wo sind eure Gaben und Fähigkeiten, die ihr teilen und einsetzen könnt – dort, wo sie gebraucht werden?“ So werden am Freitag, 4. März, weltweit Gottesdienste gefeiert, natürlich auch in diesem Kirchenkreis. Ökumenische Gottesdienste werden dann in der Wedemark, in Altwarmbüchen/Kirchhorst, Fuhrberg, Großburgwedel/Isernhagen und Langenhagen gefeiert. Diese finden in der Regel am Spätnachmittag oder in den Abendstunden statt und im Anschluss gibt es traditionell ein landestypisches Essen. Ein wichtiger Teil der Arbeit ist die Vorbereitung des Gottesdienstes. In Veranstaltungen werden Informationen zur Situation von Frauen und der politischen, wirtschaftlichen, sozialen und religiösen Situation im jeweiligen Land der Gottesdienstordnung gegeben. Auch Vertiefungen zur Bibelarbeit werden angeboten. Solch eine vorbereitende Werkstatt wird allen beteiligten Frauen der
Kirchengemeinden Burgwedel-Langenhagens am 22. Januar im Gemeindehaus der evngelisch-lutherischen Kirchengemeinde Christophorus in Altwarmbüchen angeboten. Das Thema der Liturgie („Wie viele Brote habt ihr?") wird dort gemeinsam erarbeitet. „Wir besprechen die vorgesehenen Bibeltexte,
geben Landesinformationen sowie methodische Vorschläge zum Gottesdienst und stärken uns in der Pause mit chilenischem Essen“, so Doris Stadler vom Frauenbeauftragtenteam des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen. Eingeladen zur Werkstatt sind alle Frauen der Region, unabhängig von ihrer Konfession, da es sich um eine ökumenische Veranstaltung handelt.