Winterschäden an Kreisstraßen sollen schnell beseitigt werden

Region Hannover will eine Million Euro mehr für Sofortmaßnahmen ausgeben

Region. Abplatzungen, Risse, Schlaglöcher: Die vergangenen Monate haben an den Straßen der Region Hannover Spuren hinterlassen. In 18 Abschnitten von 17 Kreisstraßen in den Zuständigkeitsbereichen der Straßenmeistereien Burgwedel und Ronnenberg sind die Schäden so großflächig, dass das für kleinere Sanierungsarbeiten vorgesehene Budget nicht ausreichen würde. Davon betroffen ist in der Wedemark die K 111 (Ortsdurchfahrt Hellendorf) und K 318 von Heitlingen nach Resse. Die Regionsverwaltung beabsichtigt deshalb für Sofortmaßnahmen eine Million Euro mehr als geplant einzusetzen. Über eine entsprechende Beschlussdrucksache berät am 2. Juni zunächst der Verkehrsausschuss der Region Hannover.
„Eine kurzfristige Instandsetzung der betroffenen Kreisstraßen ist nicht nur dringend geboten, um die Nutzerinnen und Nutzer vor Gefahrstellen zu schützen, wir müssen auch deshalb schnell handeln, um eine weitere Ausbreitung der vorhandenen Schadensbilder zu verhindern“, begründet der Verkehrsdezernent der Region Hannover, Ulf-Birger Franz, die vorgesehene Mehrausgabe: „Risse sind häufig die Vorboten für Schlaglöcher und noch größere Schäden. Ein frühzeitiges Einschreiten hilft, die vorzeitige und wesentlich kostenintensivere Grunderneuerung des gesamten Straßenoberbaus zu vermeiden.“
Für die bauliche Unterhaltung ihrer Straßen wendet die Region jährlich insgesamt 2,6 Millionen Euro auf. „Wir investieren in die Verkehrssicherheit“, betont Ulf-Birger Franz, „dazu gehört, dass die Straßen in unserer Zuständigkeit in einem vernünftigen Zustand sind.“ Als Straßenbaulastträger ist die Region Hannover für insgesamt 640 Kilometer Kreisstraßen verantwortlich.