Die Gemeinde gibt bekannt

Japanischer Staudenknöterich wird bekämpft

Mellendorf. Die Gemeinde Wedemark kämpft an vielen Stellen gegen invasive, nicht heimische Pflanzen, zum Beispiel gegen den Riesenbärenklau, auch Herkulesstaude genannt. Jetzt macht sie in Mellendorf einen ersten Versuch, den Japanischen Staudenknöterich (Fallopia japonica) im Randbereich einer Hecke chemisch zu bekämpfen.
Am Rand dieser Hecke am Nordrand von Mellendorf hat sich der Knöterich in den vergangenen Jahren auf einer Fläche von 20 bis 30 Quadratmeter ausbreiten können. Mechanisch ist es nur möglich, ihn zu schwächen durch regelmäßige Mahd. Er überwuchert alle anderen Pflanzen und ist wegen seiner metertiefen Wurzeln nur schwer zu bekämpfen. Um zu verhindern, dass er weiter in die Hecke einwandert und um diese wieder ergänzen zu können, bleibt nur die chemische Behandlung des Bereiches. Dafür wurde eine Ausnahmegenehmigung des Pflanzenschutzamtes Hannover eingeholt, denn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist in Wegeseitenräumen und Hecken verboten. Da es nach Einschätzung des Pflanzenschutzamtes nicht möglich ist, die Pflanze mechanisch vollständig zu entfernen, wurde eine chemische Bekämpfung empfohlen. Nach der Brut- und Setzzeit, die am 15. Juli endet, wird die beauftragte Firma die Pflanzen einsprühen und die Behandlung gegebenenfalls noch ein zweites Mal wiederholen. Erst wenn klar ist, dass die Bekämpfung erfolgreich war, wird die Fläche mit Sträuchern wieder bepflanzt.