Die sieben Wasser- und Windmühlen der Wedemark

Historische AG lädt zu Arbeitstreffen ein

Wedemark. Wieder lädt die Historische Arbeitsgemeinschaft Wedemark zu einem öffentlichen Arbeitstreffen ein: am Mittwoch, 25. November. Bis ins frühe Mittelalter wurde das Getreide in den Häusern mit Handmühlen zu Mehl gemahlen. Dann wurden an den Bächen Wassermühlen errichtet, die die mühsame Hausarbeit ablösten. Später kamen die Windmühlen hinzu, die sich auch dann drehten, wenn nicht gnügend Wasser floss, aber der Wind kräftig blies. Über Jahrhunderte beherrschten Kirchtürme und Mühlen das Landschaftsbild der Wedemark. Als sich vor gut 50 Jahren die Motorkraft durchsetzte, begann ihr Verfall. Heute künden nur noch wenige Gebäude von den technischen Wunderwerken damaliger Zeit. Von manchen Mühlen haben sich nicht einmal Spuren erhalten. Angeregt durch die Historische AG Wedemark und selbst Besitzer der Rodenbostelschen Mühle am Mühlengraben in Negenborn, ist Eckhard Martens gut zwei Jahre lang der Geschichte aller Wedemärker Mühlen nachgegangen und hat ihre Geschichte aufgezeichnet. Da er seine Ergebnisse nicht selbst vortragen kann, wird auf deren Grundlage der Mühlenfachman Rüdiger Hagen aus Brelingen den Abend mit einem Vortrag zu den Wasser- und Windmühlen der Wedemark eröffnen. Nach einer Pause werden weitere Fragen und Beiträge aus dem Teilnehmerkreis erbeten. Um allen Anwesenden ein gutes Hören zu ermöglichen, kommt akustische Verstärkung zum Einsatz. Gäste und Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Da das Gemeindehaus in Mellendorf. wegen Umbauarbeiten nicht zur Verfügung steht, findet die Veranstaltung diesmal im Gemeindehaus der St.-Michaeliskirchengemeinde statt. Man erreicht das Gemeindehaus, wenn man hinter der Kirche zum Pfarrhaus hochgeht und sich dann links hält.