Keine Fahrspurenveränderung auf der A 7 im Baustellenbereich Schwarmstedt-Mellendorf

Heidekreis. Niedersächsisches Verkehrsministerium lehnt den Antrag von Landrat Manfred Ostermann auf Umbau der vorhandenen „5+0“ in eine „4+0-Verkehrsführung“ auf der A 7 im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Schwarmstedt – Mellendorf ab.
Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die gewählte Verkehrsführung mit drei Fahrspuren Richtung Hamburg und zwei Fahrspuren Richtung Hannover die Verkehrsführung darstelle, die den Verkehr vergleichsweise am wenigsten belaste. Landrat Manfred Ostermann reagiert auf die Entscheidung aus Hannover mit großem Unverständnis. Auch die Landtagsabgeordneten aus dem Heidekreis Gudrun Pieper, Karl-Ludwig von Danwitz und Sebastian Zinke bedauern die Reaktion des Verkehrsministeriums sehr, werde der Verkehrssicherheit leider gar keine Bedeutung beigemessen. Das hohe Unfallrisiko in Richtung Hannover bleibt. Insbesondere wegen der bevorstehenden Sommerferien ist die Verkehrslage in Richtung Süden weiter angespannt. Die hohe physische und psychische Belastung der Feuerwehreinsatz- und Rettungskräfte durch teils schwere Unfälle auf der A 7 im Heidekreis bleibt bestehen, so Ostermann. Der Landrat und die Landtagsabgeordneten sind sich einig, dass die Fahrspurveränderung zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der A 7 beitragen würde.