Landesbeauftragte für Heimatvertriebene

Wedemark. Die Landesregierung hat in ihrer Sitzung am (heutigen) Dienstag die Landtagsabgeordnete Editha Westmann zur Landesbeauftragten für Heimatvertriebene und Spätaussiedler berufen. Editha Westmann wird in ihrer neuen ehrenamtlichen Funktion die Interessen der Heimat­vertriebenen und Spätaussiedler gegenüber dem Landtag und der Landesregierung wahrnehmen. Die Landesbeauftragte wird Ansprechpartnerin und auch Mittlerin für die Anliegen dieser Gruppe sein. Sie ist - ebenso wie die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe - unabhängig. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur wird Frau Westmann bei ihrer Arbeit durch das Bereitstellen einer Geschäftsstelle unterstützten.
Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur erklärte, mit der Ein­setzung der neuen Landesbeauftragten könnten die Belange der Heimatvertriebenen und Spätaussiedler noch stärker aus der kulturellen Perspektive betrachtet werden. Die Fragen nach einer Eingliederung in unsere Gesellschaft bei gleichzeitiger Wahrung und Pflege der eigenen kulturellen Identität hätten in diesem Zusammenhang einen großen Stellenwert.
Die Zahl der eingereisten Spätaussiedler hat sich 2017 im fünften Jahr in Folge erhöht. Die fachliche Zuständigkeit innerhalb der Landesregierung für den Bereich der Spätaus­siedler und Vertriebenen liegt beim niedersächsischen Innenministerium.