NAJU-Umweltbildungsprojekt 2018

NAJU Wedemark. Auch im zweiten Halbjahr 2018 geht es beim NAJU weiter mit dem Umweltbildungsprojekt. Die NAJU hat viele Termine im Programm.
Am Freitag, 17. August, von 16 bis 18.45 Uhr heißt es „pack‘ die Badehose ein“ –
Entdeckungen in einem naturnahen Garten mit kleinem See. Die Teilnehmer sind in einen naturnahen Garten mit einem kleinen See und einer Vielfalt an Nistplätzen und Lebensräumen eingeladen, die in Gruppen erkundet werden. Dabei werden Nistkästen gereinigt und gepresste Pflanzen für die Naturalben aufgeklebt. Bei warmem Wetter dürfen die Teilnehmer ins Wasser waten oder baden – natürlich mit Rücksicht auf die Tier- und Pflanzenwelt. Ausrüstung: Fernglas, Becherlupe, Arbeitshandschuhe, Pflanzenpressen mit Inhalt, kleines Handtuch und kurze Hose oder Badesachen und Urlaubslaune,
Erlaubnis der Eltern, schwimmen zu dürfen (mindestens Bronzeabzeichen). Nichtschwimmer waten am Rand wie ein Storch im Wasser. Treffpunkt ist in Resse, Drosselstieg 9A und 11.
Den nächsten Aktionstag gibt es am Freitag, 31. August, von 16 bis 18 Uhr zum Thema: Leben im Kiessee und Renaturierungsmaßnahmen. Was lebt in einem Stillgewässer aus Menschenhand? Die Teilnehmer keschern – vielleicht auch einen Krebs? Ein Fischereibiologe und der Vorsitzende des Angelvereins erklären, welche Maßnahmen zur Verbesserung des Lebensraums durchgeführt wurden. Ausrüstung: Gummistiefel oder kurze Hose, Becherlupen, Pflanzenpressen; Treffpunkt ist nördlich Mohmühle; Kreuzung des Weges Fuhrberger Weg/Meitzer Busch (von Meitze den Fuhrberger Weg nach Osten fahren bis zur ersten Kreuzung nach dem Überqueren der Autobahn) dort links abbiegen bis zum zweiten Kiesteich.
Der Aktionstag am Freitag, 14. September, von 16 bis 18 Uhr heißt „ schaurig ist‘s über‘s
Bissendorfer Moor zu geh‘n“. Das Bissendorfer Moor hat noch eine typische, baumfreie Hochmoorfläche und einen Moorkolk, den Muswillensee. Ein Mitarbeiter der Naturschutzbehörde führt die Teilnehmer durch diesen seltenen Lebensraum. Auf einem Bohlenweg erreichen alle den Südturm; mit einer Ausnahmegenehmigung darf das Gebiet sogar betreten werden. Ausrüstung: Gummistiefel, Fernglas, Becherlupen, Bleistift und Notizbuch; Treffpunkt ist südlich des Bissendorfer Moores: Kananoher Straße/Abzweigung Waldweg (für das Navi: das gehört zu Langenhagen).
Am Freitag, 21. September, von 16 bis 18 Uhr heißt es „klein aber fein“ – Kleingewässer auf dem NABU-Gelände bei Brelingen. Im NABU-Schutzgebiet wurden verschiedene Kleingewässer angelegt: Was ist das Besondere an diesen Lebensräumen? Wodurch unterscheiden sie sich voneinander? Damit die wertvollen Kleinbiotope nicht zuwachsen und verlanden, helfen die Teilnehmer beim Entkrauten. Ausrüstung: Gummistiefel, Becherlupen, Pflanzenpressen, Arbeitshandschuhe; Treffpunkt ist in Brelingen, in der Marktstraße etwa gegenüber der Zimmerei Bohm nach Norden in einen namenlosen Weg abbiegen bis zum Verbotsschild. Von dort geht es gemeinsam zum Trafoturm am NABU-Schutzgebiet.
Beim zehnten Aktionstag am Sonntag, 28. Oktober, von 11 bis 15 Uhr geht es zum Thema „Meer oder See“ auf Exkursion in die Meerbruchwiesen am Steinhuder Meer. Die Feuchtwiesen und Wasserflächen sind beliebt bei Rastvögeln auf dem Herbstzug, die mit Ferngläsern und Spektiven beobachtet werden. Es sind verschiedene Gänse- und Entenarten sowie Watvögel zu erwarten. Ob sich wohl ein Seeadler zeigt? Außerdem informieren sich die Teilnehmer über Wiederansiedlungsprojekte. Ein gemeinsames Picknick rundet das Programm ab. Ausrüstung: Fernglas, Vogelbestimmungsbuch – soweit vorhanden, Rucksackverpflegung. Gerne ist die ganze Familie willkommen. Treffpunkt ist im Zentrum von Winzlar, Kreuzung Nordstraße/Südstraße.
Und das Beste kommt zum Schluss am Freitag, 23. November, von 16 bis 18 Uhr – der gemeinsamer Abschluss des Jahresprojekts im Mooriz. Treffen ist im Mooriz (Altes Dorf/Engelbosteler Straße). Es gibt ein buntes Programm aus einem Rückblick auf die Erlebnisse des Jahresprojekts, Fotos, kleinen Versuchen oder Basteleien und die Teilnehmer lassen das Jahr bei einem kleinen Büfett gemütlich ausklingen. Ausrüstung: Getränk und ein Beitrag zum Büfett (bitte mit der Anmeldung abstimmen, was mitgebracht wird, um nicht nur Rinderfilets zu bekommen). Gerne kann die ganze Familie mitgebracht werden.
Empfehlung für alle Aktionstage: Notizbuch oder -block und Bleistift für Beobachtungen; Getränk und eine Kleinigkeit zur Stärkung –  es werden gerne gemeinsame Pausen gemacht; robuste, dem Wetter angemessene Kleidung mit Regen- oder Sonnenschutz und geländegängige, feste Schuhe (eventuell Gummistiefel) und Zeckenschutz; bei grenzwertigem Wetter kurz vor dem Termin nochmal die E-Mails checken. Aufgrund der Launen von Wetter und Natur kann es zu Termin- oder Ortsänderungen kommen.
Interessierte Kinder und Jugendliche sind willkommen und dürfen gerne unverbindlich zum Schnuppern zu Aktionstagen dazu kommen. Wegen der Vorbereitung wird darum, sich etwa fünf Tage vorher anzumelden, eine E-Mail mit Angabe der Kontaktdaten reicht unter jugendarbeit@nabu-wedemark.de.