Waschen wie zu Uromas Zeiten

Helstorf. Wie mühevoll ein Waschtag früher gewesen ist, als es noch keine Waschmaschinen mit Programmen gab, demonstriert der Heimat- und Museumsverein Helstorf am Sonntag, 15. August, an der Museumsscheune, Zur Reiterheide. Mit Kernseife und starken Reinigungsmitteln werden die Wäschestücke wie zu Uromas Zeiten von Hand gewaschen und mit schweren Bügeleisen in Form gebracht. Auch seine alte Kaltmangel, in der große Feldsteine für den nötigen Druck auf die Wäsche sorgen, stellt der Helstorfer Verein vor.
Im Hufschmiede-Museum können die Besucher unter Anleitung selbst probieren, wie Eisen bearbeitet wird, und in der Museumsscheune wird die Arbeit an den Webstühlen vorgeführt.
Eine Ehrung steht am frühen Nachmittag auf dem Programm: Um 14.30 Uhr soll der Ortsratspreis an den Heimat- und Museumsverein verliehen werden. Diese Auszeichnung des Ortsrates, die mit einer Förderprämie von 500 Euro dotiert ist, wird nicht regelmäßig vergeben, sondern nur bei Bedarf. Mit einer Fotoausstellung wird dann noch einmal auf die 850-Jahr-Feier Helstorfs zurückgeblickt. Daran schließt sich ein „Dankeschön“-Kaffeetrinken für die Helfer des Festes an, und mit einem rustikalem Abendessen soll der Tag ausklingen.