Winterdienst in der Gemeinde Wedemark

Wedemark. Auch wenn die momentanen Außentemperaturen noch nicht an den Winter denken lassen, er steht vor der Tür. Wer für den Winterdienst im Einzelnen zuständig ist und wo in welchem Umfang geräumt werden muss, regeln die Straßenreinigungssatzung sowie die Verordnung über die Art, das Maß und die räumliche Ausdehnung in der Gemeinde Wedemark.
Auf den Fahrbahnen der Straßen mit nicht unbedeutendem Verkehr oder auf gefährlichen Fahrbahnstellen innerhalb der Ortsteile führt die Gemeinde den Winterdienst mit Räumfahrzeugen durch. Ein Verzeichnis dieser Straßen ist Bestandteil der Straßenreinigungssatzung in der Fassung vom 8. Dezember 2012. Auch im kommenden Winter wird der gemeindliche Bauhof in allen vier maschinellen Räumbereichen diese Straßen von Schnee und Eis befreien. Natürlich können die Räum- und Streufahrzeuge nach Schneefällen und bei Eisglätte nicht überall gleichzeitig sein. Einsatzzeiten, Rufbereitschaft sowie die Rangfolge der zu räumenden Straßen sind daher bereits vor Beginn der Winterdienstsaison in einem verbindlichen Einsatzplan geregelt. Für den Winterdienst erhebt die Gemeinde Wedemark bereits seit 1. Januar 2013 auf Grundlage der Gebührensatzung über die Straßenreinigung in der Gemeinde Wedemark Straßenreinigungsgebühren („Winterdienstgebühr“).
Die Straßenreinigungssatzung einschließlich der Straßenverzeichnisse I und II in der aktuellen Fassung sowie die Verordnung über Art, Maß und räumliche Ausdehnung der Straßenreinigung können auf der Homepage der Gemeinde Wedemark unter www.wedemark.de -> Rathaus&Bürgerservice -> Satzungen -> Öffentliche Einrichtungen -> Stadtreinigung eingesehen werden. Für die Beseitigung von Schnee und Eis sowie für das Streuen bei Glätte auf Gehwegen, Radwegen und kombinierten Geh- und Radwegen innerhalb der geschlossenen Ortslage sind die Eigentümer der anliegenden Grundstücke verantwortlich und haften damit auch für Personenschäden bei Stürzen infolge nicht geräumter Geh- oder Radwege. Es kommt auch nicht darauf an, ob die Grundstücke unbebaut oder bebaut sind oder wie sie genutzt werden. Die Übertragung der Reinigungspflicht per Vertrag auf einen Dritten ist nur mit Zustimmung der Gemeinde zulässig.
Die Gemeinde Wedemark ist als Eigentümerin von kommunalen Grundstücken (zum Beispiel Spielplätze, Kindergärten) den privaten Grundstückseigentümern gleichgestellt. Der Winterdienst in vier Handstreubezirken wird in der kommenden Winterdienstsaison vom gemeindlichen Bauhof und zwei beauftragten Fremdfirmen sichergestellt.
Auf Gehwegen und entlang von Grundstücken ohne Gehwege muss ein mindestens 1,50 Meter breiter Streifen von Schnee und Eis freigehalten werden. An Werktagen beginnt die Räumpflicht um 7 Uhr, an Sonn- und Feiertagen um 9 Uhr morgens und endet jeweils um 21 Uhr. Bei der Schneeräumung ist allerdings einiges zu beachten. Der Fußgänger- und Radverkehr darf durch Schneeberge nicht mehr als nötig behindert werden. Schnee und Eis dürfen auch nicht dem Nachbarn zugekehrt oder in die Gossen oder Einlaufschächte der Straßenkanalisation gekehrt werden. Dies verhindert bei einsetzendem Tauwetter den Abfluss des Schmelzwassers. Der Einsatz streusalzhaltiger Mittel auf Geh- und Radwegen ist nicht erlaubt. Nur in Ausnahmefällen, wenn mit anderen Mitteln und zumutbarem Aufwand die Glätte nicht ausreichend bekämpft werden kann oder an gefährlichen Stellen wie Treppen und Gefällestrecken dürfen diese verwendet werden.
Weiterhin gilt, dass Baumscheiben und begrünte Flächen nicht mit Streusalz bestreut und salzhaltiger Schnee nicht auf ihnen gelagert werden darf. Ein umsichtiges Park- und Fahrverhalten erleichtert den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofes die Räumung der Straßen erheblich. Wenn, dann sollte möglichst dicht am Fahrbahnrand geparkt und die Durchfahrt der Räumfahrzeuge schon aus dem Gebot der Rücksichtnahme nicht mehr als nötig behindert werden.
Hinweise auf nicht geräumte Straßen und Gehwege können telefonisch unter (0 51 30) 5 81-0 oder per E-Mail unter gemeinde@wedemark.de gegeben werden.