1. Garagenflohmarkt in Meitze

Ein Fahrrad für den Enkelsohn Jakob suchen Christa Strunz-Binnebößel (von rechts) und Günter Binnebößel am Flohmarktstand von Michaela Marquardt und Karsten Molesch. Foto: B. Stache

Vom Fahrrad für das Enkelkind bis zum Buch als Urlaubslektüre

Meitze (st). Die beiden Organisatoren des 1. Meitzer Garagenflohmarkts Henning Sander und Karsten Molesch hatten sich durch die Flohmärkte im benachbarten Elze inspirieren lassen. „Die Lage von Meitze und seine überschaubare Größe sind für einen Straßenflohmarkt prädestiniert“, erklärte Henning Sander am Sonntagvormittag am eigenen Flohmarktstand vor seiner Garage. Im Januar waren die Meitzer Bürger mit Flyern über das Vorhaben informiert worden. „Wir haben heute 46 Stände im ganzen Ort verteilt zwischen Gailhofer Straße und Auf dem Großen Kampe“, freute sich Karsten Molesch über die gute Beteiligung. Am 1. Meitzer Garagenflohmarkt waren auch Standbetreiber aus anderen Ortsteilen der Wedemark beteiligt. Die Anmeldegebühr von fünf Euro pro Stand wird für die Finanzierung der Flyer verwendet, der Überschuss kommt dem neu gegründeten Verein „Miteinander Wedemark“ zugute. „Wenn die Resonanz im Ort gut ausfällt, wird es auch 2017 wieder einen Garagenflohmarkt in Meitze geben“, kündigten beide Organisatoren an, die mit ihren Familien ebenfalls Verkaufsstände aufgebaut hatten. „So etwas hat Meitze noch nicht erlebt. Der Flohmarkt dient sicher auch dem Gemeinschaftsgefühl“, machte Henning Sander deutlich, während sich die ersten Flohmarktkunden an seinem Stand umsahen. Christa Strunz-Binnebößel und Günter Binnebößel suchten nebenan am Flohmarktstand von Michaela Marquardt und Karsten Molesch für ihren sechsjährigen Enkelsohn Jakob ein Fahrrad. Katharina und ihr Vater Heinrich Ahlvers boten auf ihrem Ponyhof Kürbis-Secco, Kochtöpfe und vieles mehr an. Dazu Bratwürste vom Grill und Getränke. Am alten Schlauchturm verkauften Mitglieder der Jugendfeuerwehr Meitze Waffeln. „Wir bieten auch selbst gebastelte Schlüsselanhänger aus alten Feuerwehrschläuchen an“, berichtete Jugendwartin Wiebke Kracke. In einer Spendenbox, die der ortsansässige Tischler für die Jugendfeuerwehr gebaut und gespendet hatte, sammelte der Feuerwehrnachwuchs. Mit den Einnahmen werden zukünftige Aktivitäten finanziert. „Wir sind mit Fährrädern hierher gefahren“, erzählte der fünfjährige Fabian Skroblin. Gemeinsam mit seinen Eltern Christine und Bernd hatte er sich von Berkhof-Hoheheide auf den Weg nach Meitze gemacht – bei schönstem Sommerwetter.