2. Unternehmerfrühstück in Bissendorf

Felix Adamczuk (links) und Sven Jagata haben zum 2. Unternehmerfrühstück der MIT-Wedemark in das Hotel Brunnenhof International nach Bissendorf eingeladen. Foto: B. Stache
 
Felix Adamczuk (rechts) begrüßt als 1. Vorsitzender der MIT-Wedemark zum 2. Unternehmerfrühstück. Foto: B. Stache

MIT-Wedemark bietet Vortrag zum Thema „Digitale Sichtbarkeit für Unternehmen“

Bissendorf (st). Zum 2. Unternehmerfrühstück hatte der Gemeindeverband der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT) am Donnerstagvormittag in das Hotel Brunnenhof International nach Bissendorf eingeladen. Der 1. Vorsitzende Felix Adamczuk, seit Frühjahr 2017 im Amt, begrüßte unter den zirka 20 Teilnehmern auch seinen Vorgänger Dietmar Reddig sowie die vier Ratsmitglieder Susanne Kopp, Hans-Joachim von Einem, Christian Vorwallner und Markus Schmieta. In seiner Begrüßung hob Felix Adamczuk die Bedeutung der MIT hervor und warb für die Mitgliedschaft in der Vereinigung. „Die MIT zählt deutschlandweit zirka 30 000 Mitglieder. 70 Prozent der Beschäftigten in Deutschland sind in mittelständischen Unternehmen beschäftigt. 80 Prozent der Ausbildungsplätze werden von mittelständischen Unternehmen gestellt, und 50 Prozent aller Investitionen in der Wirtschaft in Deutschland gehen von Mittelständlern aus“, zählte Felix Adamczuk auf. Die MIT-Wedemark hat sich vier Veranstaltungen im Jahr vorgenommen. Neben zwei Terminen für das Unternehmerfrühstück stehen im Sommer ein Grillfest und im November ein Schlachteplattenfest auf dem Plan. MIT-Bezirksvorsitzender und stellvertretender Landesvorsitzender Dietmar Reddig hatte anschließend Gelegenheit, über seine Arbeit zu sprechen. „Ich halte engen Kontakt zu allen Bundestagsabgeordneten im Bezirk. Ich sehe meine Aufgabe hauptsächlich darin, das, was uns alle bewegt, in die Politik, in die Partei hineinzutragen“, erklärte er. Derzeit seien auf Landesebene zwei Themen aktuell: die geplante Einführung eines neuen Feiertags am 31. Oktober sowie die neue Datenschutz-Grundverordnung. Die MIT-Niedersachsen sei gegen die Einführung des zusätzlichen Feiertags am Reformationstag. Dietmar Reddig gab für diese Haltung wirtschaftliche Gründe an. Mit dem folgenden Feiertag Allerheiligen am 1. November, der in fünf Bundesländern gilt, würde der Wirtschaftsverkehr zu stark beeinträchtigt. „Wir versuchen, etwas zu bewegen, ob man nicht vielleicht einen variablen Feiertag daraus macht“, so Dietmar Reddig. Bevor die Teilnehmer der Veranstaltung gemeinsam frühstückten, gab es noch einen Impulsvortrag von Sven Jagata. Der Berater für digitale Sichtbarkeit im Unternehmen Kreyselblick aus Hannover ist seit März 2017 der 2. Vorsitzende der MIT-Wedemark. Sein Vortrag lautete: „Digitale Sichtbarkeit für Unternehmen“. Sven Jagata brachte das Thema in Form einer Geschichte zu Gehör. Dazu bediente er sich eines Teddybären, der in die Rolle des 48-jährigen Herrn Schrempp schlüpfte, eines Einzelhandelsunternehmers. Dieser ist technisch kaum interessiert und im Alltagstrott gefangen. Nachdem ein Geschäftsfreund von Schrempp sein Unternehmen hat aufgeben müssen, sei er ins Grübeln über seinen eigenen Betrieb gekommen. Dank seiner technikaffinen Ehefrau findet Unternehmer Schrempp schließlich den Weg zu einem Berater, um seinen Betrieb strukturiert digital sichtbar zu machen und für die Zukunft gewappnet zu sein. Dies wird in vier Stufen erreicht: 1. Portale, 2. Webseite, 3. Suchmaschinen, 4. Social Media. „Morgen mache ich den ersten Schritt“ – mit diesen Worten endete die Geschichte von Herrn Schrempp.