20 Jahre Orgelbauverein St. Martini Brelingen

Die Mitglieder des Orgelbauvereins werben mit großem Plakat und Spenden-Orgelpfeife für das 20-stündige Nonstop-Jubiläumskonzert: Wolf-Rüdiger Maurer (von links), Hans-Jürgen Weiß, Sabine Kleinau-Michaelis, Jutta Schräpel, Harald Platte und Klaus Mencke. Foto: B. Stache

Nonstop-Jubiläumskonzert mit anschließendem Empfang im Pfarrgarten

Brelingen (st). „Es gibt ganz viele Parallelen zwischen dem Konzert und uns“, erklärte Klaus Mencke, Vorsitzender des Orgelbauvereins St. Martini Brelingen, anlässlich der Vorstellung des Jubiläumsprogramms „20 Jahre Orgelbauverein“. Am 10. Juli feiert der 1995 gegründete Verein in der St.-Martini-Kirche in Brelingen mit einem ungewöhnlichen Konzert sein Jubiläum. „Wir machen zwar auch großartige Konzerte, aber auch immer wieder einmal etwas ganz Ungewöhnliches, das scheinbar nicht in den Rahmen der Erwartungen von Zuhörern passt“, kündigte Vorsitzender Mencke an. Und für ihr Jubiläum haben sich die Verantwortlichen des Brelinger Orgelbauvereins etwas ganz Besonderes ausgedacht, das nach den Worten des Vorsitzenden auch die Besonderheit des Vereins widerspiegeln soll: Ein 20-stündiges Nonstop-Konzert mit dem Werk des Komponisten Erik Satie „Vexations“ (Quälereien). Die Noten für das Musikstück des französischen Komponisten passen bequem auf eine Seite DIN A4. „Vexations“ wird 840-mal ohne Unterbrechung gespielt, nonstop, 20 Stunden lang. Zum Einsatz kommen dabei ein Flügel, Orgel, Saxophon, Akkordeon, die Musikklasse des 7. Jahrgangs des Gymnasiums Mellendorf sowie das Saxophon-Ensemble der Musikschule Hannover. Alle 20 Minuten wechseln die Interpreten. Die musikalische Leitung liegt bei diesem Konzertmarathon in den Händen von Sabine Kleinau-Michaelis, Jörg Eikemeier und Hans-Jürgen Weiß. Das Nonstop-Jubiläumskonzert beginnt am Freitag, 10. Juli, um 20 Uhr und endet am Samstag, 11. Juli, um 16 Uhr. „Es wird nicht langweilig, wenn man sich auf diese Musik einlässt“, verspricht Klaus Mencke. Während der Veranstaltung versorgt der Orgelbauverein die Besucher mit Informationen über seine Geschichte und das Konzert, dazu kommen auch zwei Bildschirme zum Einsatz. Getränke werden gegen Bezahlung angeboten. „Wir nehmen keinen Eintritt, sondern bitten um Spenden für die nächste Kirchenrenovierung“, kündigte Harald Platte vom Orgelbauverein an. „Im Anschluss an das Konzert sind alle Besucher zu einem Empfang mit Imbiss eingeladen – bei gutem Wetter am Backhaus im Pfarrgarten.“