23 Einsätze sind eine beachtliche Zahl

Brandabschnittsleiter Horst Holderith (von rechts), der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer, Ortsbrandmeister Markus Kablitz und sein Stellvertreter Dirk Warnecke mit den Gewählten, Geehrten und Beförderten (von links) Jugendwart Lutz Paulmann und Stellvertreter Marco Krökel, Timo Riechers, Manfred Heine und Christian Henn. Fotos: A. Wiese
 
Ortsbrandmeister Markus Kablitz (rechts) übergab Pastor Volkmar Biesalski (an der Bank) im Namen aller Wenenbosteler Vereinsvorsitzenden (links) eine robuste Bank als Ruhestandsgeschenk.

Ortsfeuerwehr Wennebostel war 2015 gut gefordert und leistete4.195 Stunden

Wennebostel (awi). Auch wenn der Bauhof der Gemeinde samt Logistikzubehör und Schlauchpool Ende dieses Jahres auf das Butenhoff-Gelände in Hellendorf umzieht, unterstützt die Ortsfeuerwehr Wennebostel mit dem Logistikkonzept die anderen Wedemärker Wehren. Das neue Logistik-Fahrzeug ist bestellt, bestätigte die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf in ihrem Grußwort bei der Hauptversammlung der Wennebosteler Wehr am Sonnabend im Gerätehaus. Ortsbrandmeister Markus Kablitz hatte einiges zu berichten: mit 23 Einsätzen leistete seine Ortswehr in Wennebostel und unterstützend für die Bissendorfer Kameraden einen hohen Beitrag zur Gefahrenabwehr. Verantwortlich für die Logistik fährt sie zudem Einsatzmaterial an die Einsatzstellen, wenn es erforderlich ist. Die Wennebosteler Kameraden nahmen neben der allgemeinen Ausbildung an Lehrgängen, bei Übungen mit anderen Wehren, an der Führungskräfteausbildung und beim ADAC-Fahrsicherheitstraining teil. Für die Einwohner in Wennebostel richtete die Feuerwehr das Osterfeuer und den sehr gut besuchten zweiten Weihnachtsmarkt aus, sie unterstützte die Wedemark Rallye und begleitete den Laternenumzug beim Kartoffelfest. Markus Kablitz berichtete von sieben Brandeinsätzen, drei technischen Hilfeleistungen, darunter der tragische Unfalltod einer 19-jährigen Wennebostelerin am Bahnübergang Rahlfsberg, zwei Logistik-Einsätzen und elf Objekt-alarmen durch Brandmeldeanlagen. Unter den 141 Mitgliedern sind 24 Aktive, sieben Jugendliche, 13 Alterskameraden und 97 fördernde Mitglieder. Die 4.195 Gesamtstunden unterteilen sich in 2.915 Stunden der Aktiven, 1.280 Stunden der Jugendfeuerwehr und 107 Einsatzstunden. Weil die bisherigen Jugendwarte Claudio Köhler und Annika Krökel aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung standen, wurden Lutz Paulmann als Jugendwart und Marco Krökel als Stellvertreter zu ihren Nachfolgern gewählt. Carsten Gastmann unterstützt die beiden als Betreuer. Das Niedersächsische Feuerwehrehrenzeichen für langjährige Dienste erhielten Löschmeister Manfred Heine für 40 Jahre sowie Brandmeister Christian Henn und Hauptfeuerwehrmann Marco Krökel (beide 25 Jahre). Befördert wurden Lutz Paulmann zum Hauptfeuerwehrmann, Timo Riechers zum Löschmeister und Dirk Warnecke zum Oberlöschmeister. Ehrungen und Beförderungen nahmen der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer und Abschnittsleiter Horst Holderith vor. Grußworte sprachen die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf, die von Neuerungen in der Verwaltung im abgelaufenen Jahr berichtete, der Feuerschutzausschussvorsitzende Jürgen Benk, Ortsbürgermeister Achim von Einem und sein Stellvertreter Fredy Krause. Eine besondere Überraschung gab es nach Ende der Versammlung für den frischgebackenen Pastor i.R. Volkmar Biesalski. Er bekam von Ortsbrandmeister Markus Kablitz im Namen aller Wennebosteler Vereinsvorsitzenden eine solide Holzbank für seinen Ruhesitz in Bennemühlen mit der Inschrift „Wennebostel“. „Für den besten Pastor der Welt“ titulierte Kablitz Biesalski, der sich gerührt bedankte und versicherte, sich in Wennebostel immer besondern wohl gefühlt zu haben.