„24 Stunden im Einsatz“

Viel Spaß hatten Hellendorfs Nachwuchsfeuerwehrleute bei ihrem Übungswochenende.

Jugendwehr übte ganz fleißig

Hellendorf. Am 8. und 9. Mai schlugen 15 Jugendfeuerwehrmitglieder im Alter zwischen acht und 16 Jahren sowie drei Ausbilder ihr Nachtquartier im Dorfgemeinschaftshaus Hellendorf auf. Immer wieder haben die Jugendwarte und Betreuer Einsatzsituationen vorbereitet, die durch die Kinder gemeistert werden mussten: Die Jugendfeuerwehrmitglieder sahen einen qualmenden Pkw in dem ein bewusstloser Fahrer saß. Die Aufgabe für die angehenden Feuerwehrleute war klar „Menschenrettung mit anschließender Brandbekämpfung.“ Zuerst wurde versucht die Fahrertür zu öffnen, dabei stellten die Jugendlichen fest, dass sich keine Tür öffnen lies. Ohne lange zu zögern wurde die Heckscheibe eingeschlagen, ein Jugendlicher kletterte zur verunglückten Person von hinten durch den Pkw. Andere schoben eine Leiter durch die Heckscheibe ins Autoinnere, auf die dann die bewusstlose Person gelegt wurde. Anschließend zogen vier Jugendliche die Leiter mit der bewusstlosen Person aus dem Pkw und brachten diese aus dem Gefahrenbereich. Die weitere Versorgung fand durch einen Ersthelfer statt. Der Ersthelfer stellte die Atmung des Bewusstlosen fest, brachte diesen anschließend in die Stabilenseitenlage und wickelte ihn in eine Rettungsdecke ein. In der Zwischenzeit haben die übrigen Jugendlichen die Löschwasserversorgung aufgebaut und konnten den Pkw noch im Entstehungsbrand löschen. Abends wurde ein Lagerfeuer entzündet und sich von dem anstrengenden Tag erholt. Am Ende des Wochenendes war klar, dass dieser Dienst unbedingt wiederholt werden muss. Für die sehr gute Unterkunft und Bewirtung wollen wir uns bei dem Schützenverein und Ilona Meine bedanken!