24 Teilnehmer bestanden Truppmann I

Die erfolgreichen Absolventen des Truppmann I-Lehrgangs der Feuerwehr Wedemark. Foto: Feuerwehr Wedemark

Ausbildungsleiter Axel Fischer: „Ortswehren haben gute Vorarbeit geleistet“

Negenborn (awi). Die Feuerwehrausbildung ist die spezifische Wissensgrundlage eines jeden Feuerwehrmitgliedes im aktiven Dienst. In der Wedemark haben am Sonnabend 24 Teilnehmer den Truppmann I-Lehrgang erfoglreich bestanden. 17 weitere Teilnehmer legte außerdem die Prüfung Truppmann II ab. „Damit liegen wir voll im optimalen Trend“, zeigten sich Ausbildungsleiter Axel Fischer und Gemeindebrandmeister Michael Hahn zufrieden, was Teilnehmerzahl und Ergebnis betrifft. Lehrgang und Prüfung fanden diesmal in Negenborn statt, weil von dieser Wehr die meisten Teilnehmer gestellt wurden. In der Regel richtet sich Ausbildungsleiter Axel Fischer danach bei der Lehrgangsplanung. Die Prüfung wurde wie es Brauch ist, von externen Prüfern abgenommen. Neustadt, Barsinghausen und Langenhagen hatten je zwei Prüfer abgestellt. Die sahen gut vorbereitete und hoch motivierte Lehrgangsteilnehmer. „Die Ortsfeuerwehren haben eine gute Vorarbeit geleistet und uns die Kameraden bereits mit brauchbarem Kenntnisstand geschickt“, lobte Fischer. Beim dreiwöchigen Lehrgang wurden diese Kenntnisse vertieft und die Lehrgangsinhalte gut rübergebracht, lobte der Gemeindebrandmeister seinerseits den Ausbildungsleiter der Wedemärker Feuerwehr. Die erfolgreichen Teilnehmer müssen jetzt in den nächsten zwei Jahren 80 Dienststunden in ihren Ortsfeuerwehren leisten, um zum Truppmann II-Lehrgang zugelassen zu werden.
Die durch die fortschreitende Technisierung zunehmenden Feuerwehraufgaben, ein immer größer werdendes Verkehrsaufkommen zu Land, zu Wasser und in der Luft, die Häufung von Gefahrenpotentialen in den Produktionsstätten und Großlagern sowie eine zunehmende Anzahl von Naturkatastrophen erfordern geeignete Geräte und moderne Fahrzeuge zur raschen und zielführenden Einsatzbewältigung. Gleichzeitig werden höhere Anforderungen an Mannschaften und Führungskräfte der Feuerwehr gestellt, da die Einsatzarbeit bei Bränden gefährlicher wird und die Zahl und Vielfalt von technischen Einsätzen sowie Gefahrguteinsätzen steigt, ist im Internet bei Wikipedia zum Stichwort Feuerwehr-Grundausbildung zu lesen: „Die Ausbildungsinhalte sind in der Feuerwehrdienstvorschrift 2 bundeseinheitlich festgeschrieben und für Freiwillige Feuerwehren, Pflichtfeuerwehren, Werksfeuerwehren und Berufsfeuerwehren inhaltlich gleich. Für letztere können jedoch weitergehende länderspezifische Vorgaben existieren. Generell sind die Vorgaben der FwDV 2 nur als Minimal-anforderungen zu betrachten. Während die Truppausbildung meist in der Feuerwehr selbst durchgeführt wird, werden Weiterbildung und Spezialausbildungen in Landesfeuerwehrschulen durchgeführt, da hier auch die Infrastruktur einfacher und kosten-
günstiger herzustellen ist. So können Schüler auch mit Geräten arbeiten und üben, die in der eigenen Wehr nicht vorhanden sind. Die Ausbildung bei den Feuerwehren in Deutschland gliedert sich in drei Teile: die dreiteilige Truppausbildung, die von jedem Feuerwehrmitglied zu durchlaufen ist, besteht aus Truppmannlehrgang (auch Grundausbildung genannt), der darauf aufbauenden Truppmann-II-Ausbildung sowie dem abschließenden Truppführerlehrgang. Die technische Ausbildung beinhaltet zusätzliche allgemeine Ausbildungen wie z.B. die Ausbildung zum Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger und Maschinis-ten oder Sonderausbildungen wie das Verhalten bei Gefahrguteinsätzen.“