30 Auszubildende zur Prüfung gebracht

Helmut Töteberg mit seinem 30. ausgelernten Azubi Björn Tiedtke und der 33. Auszubildenden Marina Nörder, der ersten Frau in der langen Reihe der Azubis bei Töteberg. Foto: A. Wiese

Die Autolackiererei Töteberg legt großen Wert auf die Nachwuchsförderung

Elze (awi). Im nächsten Jahr feiert die Autolackiererei Töteberg ihr 30-jähriges Bestehen. Seit genau 29 Jahren, nämlich seit 1983, bildet Helmut Töteberg Autolackierer aus. Sein 30. Azubi ist vor wenigen Wochen fertig geworden und in der Wedemark – zumindest für Fußballinteressierte – kein Unbekannter: Björn Tiedtke, den Töteberg als Gesellen übernommen hat, lackiert tagsüber Autos und spielt in seiner Freizeit Fußball bei den 1. Herren des MTV, und das sehr erfolgreich. Eine entsprechende Würdigung gab es für den Kicker bei der letzten Sportlerehrung. Jedes Jahr hat ein neuer Azubi bei Töteberg angefangen, manchmal sogar zwei. Teilweise konnten sie übernommen werden, teilweise haben sie sich weitergebildet und später selbstständig gemacht. Sieben Mitarbeiter beschäftigt Helmut Töteberg zurzeit: drei Lackierer, darunter ein Meister, drei Auszubildende und eine Sekretärin. Die jüngste Auszubildende im Team ist diesmal eine Frau: Marina Nörder aus Elze hat zwei Praktika absolviert und war dann überzeugt: „Das ist mein Beruf“ und ihren Chef hat sie davon überzeugt, dass sie ins Team passt. „Ich habe überwiegend Hauptschüler genommen“, erzählt Helmut Töteberg. Für ihn steht die Praxis im Vordergrund, nicht die Theorie. Ihm ist es wichtig, den jungen Leuten eine Chance zu geben. Mit Jugendlichen kennt sich Helmut Töteberg aus, spricht ihre Sprache: Lange Jahre war er Jugendfeuerwehrwart in seiner Heimatgemeinde Wietze bei Celle. 1982 war er Mitbegründer der Jugendfeuewehr Wieckenberg, 27 Jahre war er Gemeindejugendwart, 20 Jahre Kreisjugendwart und jetzt versieht er das Amt des stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwartes. Der Umgang mit Jugendlichen, ihre Ausbildung macht ihm Spaß und das merken diese ganz offensichtlich.