30 Helfer für Hochwasser-Einsatz

Zusammen mit weiteren Feuerwehren, THW, Bundeswehr und zahlreichen Freiwilligen sind derzeit cirka 1000 Personen allein in dieser Sandkuhle mit dem Füllen von Sandsäcken beschäftigt. Foto: Feuerwehr Wedemark

Feuerwehrbereitschaft IV und V der Region seit Dienstag aktiv

Wedemark. Die Feuerwehr Wedemark ist am Dienstag kurzfristig im Rahmen der Regionsbereitschaft zur Hochwasserbekämpfung ausgerückt. Am Dienstagabend wurde der Einsatz für die nächsten Tage angekündigt, der Alarm ging dann aber doch schon am selben Tag zu später Stunde heraus. Aus der Wedemark sind Feuerwehrkameraden aus verschiedenen Wehren mit fünf Fahrzeugen vor Ort in Dannenberg, füllen Sandsäcke und bauen Dämme. Bürgermeister Tjark Bartels drückte in einem Gespräch mit dem stellvertretenden Gemeindebrandmeister Jens Kahlmeyer seinen Dank an ihn und die Wedemärker Feuerwehrleute aus. „Ich freue mich, dass wir als Teil der Bereitschaft einen Beitrag leisten können“, so der Bürgermeister.
Feuerwehrsprecher Maik Plischke dazu: „Die Feuerwehrbereitschaften IV und V der Region Hannover sind seit Dienstagnacht in Dannenberg im Einsatz. Um 23:45 Uhr ging der Alarm für den ersten Zug der Regionsfeuerwehrbereitschaft ein, der sich aus den Ortsfeuerwehren der Wedemark zusammensetzt und kurze zeit später an der feuerwehr-technischen Zentrale in Burgdorf mit den anderen Zügen zusammentraff. In der ersten Meldung sollte sich auf eine 48 stündige Einsatzdauer eingestellt werden.
„Da bleibt nicht viel Zeit, um Sachen zu packen“, so Pressesprecher Maik Plischke. „Ein großer Dank geht an die Arbeitgeber der eingesetzten Kameraden.“ Um diese Uhrzeit kann kein Arbeitgeber mehr informiert werden und wird erst am nächsten Morgen mit der Situation konfrontiert. „Wir rechnen den Arbeitgebern hoch an, dass Sie diese kurzfristigen Freistellungen ermöglichen, umorganisieren und das über ggf. zwei bis drei Tage“ führt Plischke weiter aus.Die Kräfte aus der Wedemark waren Mittwoch in der Deicherhöhung an der Elbe bei Penkefitz eingesetzt. Nach Übernachtung in der Dannenberger Grundschule sind die Kameraden seit Donnerstag, 5:30 Uhr in der Sandkuhle in Tramm zum Füllen von Sandsäcken eingesetzt.
Nicht zu vergessen ist, dass auch innerhalb der Wedemark umorganisiert werden muss. Die Ortswehren stellen neben Personal auch Fahrzeuge für die Bereitschaft zur Verfügung. Die verbleibenden ehrenamtlichen Helfer müssen für die Zeit umplanen und umdenken, um auch vor Ort wie gewohnt schnell und routiniert helfen zu können.“