40 Jahre im Schuldienst, 30 Jahre davon in Schwarmstedt

Tjark Ommen verabschiedete Jutta Busch in den wohlverdienten Ruhestand.

Jutta Busch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

Schwarmstedt. Zum Halbjahreswechsel war es so weit: Das Kollegium der KGS Schwarmstedt verabschiedete Jutta Busch mit vielen guten Wünschen, Geschenken und Gesang nach vierzigjähriger Berufstätigkeit in den wohlverdienten Ruhestand. Gesamtschuldirektor Tjark Ommen würdigte in seiner Abschiedsrede Jutta Buschs 30 Jahre währende und damit prägende Tätigkeit in Schwarmstedt und zeichnete ihren beruflichen Werdegang nach: Geboren wurde Jutta Busch in Vechta, wo sie 1970 auch ihr Abitur ablegte und direkt im Anschluss mit dem Lehramtsstudium begann. 1973 trat sie dann, mittlerweile als verheiratete Ehefrau, ihre erste Stelle in Rehden und Diepholz an. In der Zeit zwischen 1977 und 1981 bekam sie ihre zwei Kinder.
1981 zog Jutta Busch aufgrund einer beruflichen Veränderung ihres Mannes nach Schwarmstedt und wurde hier seit 1984 Lehrerin an der Haupt- und Realschule. In den Folgejahren war sie die meiste Zeit Klassenlehrerin und auch als Fachleiterin für Englisch tätig. Sie begleitete die Einführung der Orientierungsstufe, deren Auflösung und die Gründung der KGS.
Jutta Busch hat es immer sehr geschätzt, in Schwarmstedt zu wohnen und hier gleichzeitig Lehrerin zu sein. So war ein „kurzer Draht“ zu Schülern und Eltern und auch mal ein Beratungsgespräch bei REWE an der Kasse möglich. Ihren Beruf hat sie stets geliebt und mit viel Engagement und Fachkompetenz ausgeübt und in all den Jahren den goldenen Mittelweg zwischen Strenge und Milde gefunden. Da sie aber auf den Umgang mit Schülern schlecht verzichten kann, wird sie in Zukunft als Leseomi an der Grundschule in Mandelsloh tätig sein und die erste Klasse, die auch ihre Enkelin besucht, unterstützen.
Abschließend dankte Tjark Ommen Jutta Busch im Namen der Schule für all die Jahre mit den Schülerinnen und Schülern: „Ich selber habe Sie nur die letzten dreieinhalb Jahre begleiten dürfen, aber ich weiß, dass wir eine Vollblutlehrerin heute in den Ruhestand versetzen. Für die kommende gemeinsame Zeit mit der Familie und den Enkeln wünsche ich Ihnen im Namen der gesamten Schulleitung alles Gute.“