400 Besucher erleben Uraufführung der Ouvertüre „Elzer Leben“

Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Elze spielte unter der Leitung von Klaus Breitkopf sein Frühlingskonzert „Beschwingt und heiter“ im Saal des Gasthauses Goltermann. Foto: L. Irrgang

Frühlingskonzert des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Elze war Publikumsmagnet

Elze (ig). Der große Saal im Gasthaus Goltermann war komplett mit Sitzreihen ausgestattet worden, leere Plätze musste man beim Frühlingskonzert „Beschwingt und heiter“ des Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Elze meist vergeblich suchen. Das Eröffnungsstück ist bei den Konzerten des Musikzuges mit dem „Elzer Feuerwehr Marsch“ von Günther Rudolph eine Tradition, neu war am vergangenen Sonntag das zweite Stück, ebenfalls aus der Feder Rudolphs. Die etwa 400 Konzertgäste erlebten die Uraufführung des Stückes „Elzer Leben“. Mehr als ein Vierteljahrhundert präge Günther Rudolph den Musikzug, machte dessen musikalischer Leiter Klaus Breitkopf deutlich. „und das als musikalischer Leiter, fantasievoller Arrangeur und Komponist.“ Die Elzer seien stolz auf das außergewöhnlich schöne Repertoire, zumal Rudolph auch Kompositionen speziell Elze und den Elzern widme. So wie der zur Eröffnung gespielte „Feuerwehr Marsch“ oder das Elzer Schützenlied. Nach der Uraufführung des „Elzer Lebens“, dankten Musikzugleiter Breitkopf und Musikzugführer Eike Hemme dem Ehrendirigenten Rudolph für das Werk. „Mit dieser Ouvertüre ist Günther Rudolph ein frisches und begeisterndes Werk gelungen, dass ein weiterer Edelstein im Repertoire des Musikzuges sein wird“, machte Ehrenmusikzugführer Günther Hebecker deutlich.
Im weiteren Verlauf des abwechslungsreichen Konzertes spielte der 37köpfige Musikzug ein buntes Repertoire an klassischen Stücken, Blues, Schlager und auch Jazz. Die Vielseitigkeit der musikalischen Fähigkeiten des Musikzuges wurde sehr gut an den Programmpunkten vor der Pause deutlich. Denn hier spielte der Musikzug das Potpourri „Klassik Panorama“, bekannte klassische Stücke vieler Komponisten stellten einen sehr gelungenen Querschnitt durch die Klassik dar, bevor sich der Musikzug mit einem Udo Jürgens Medley in die Pause verabschiedete.
Unter den 37 Musikerinnen und Musikern des Orchesters befinden sich auch 10 Nachwuchsmusiker des Zuges. „Seit zwei Jahren ist die Jugend vollständig in das Orchester integriert“, so Breitkopf, der augenzwinkernd hinzufügte, dass man so auch ein wenig den Altersdurchschnitt habe senken können. Schwungvoll und modern ging es dann im zweiten Teil des Konzertes zu, auf die „St. Louis Blues Märsche“ folgte ein Arrangement aus dem Bealtes Stück „Yellow Submarine“. Aber auch die Fans der klassischen Blasmusik kamen mit den Polkas „Böhmischer Diamant“ und „Drei weiße Birken“ voll und ganz auf ihre Kosten. Mit einem Verweis auf die momentane Wetterlage machte Bürgermeister Tjark Bartels in seinen Grußworten deutlich, dass wer ein Frühlingskonzert bei einer solchen Großwetterlage ankündige, „der hat auch die Pflicht, dieses Wetter davon zu blasen. Das dies dem Musikzug mehr als gelang, machten die Gäste im vollbesetzten Gasthaus Goltermann mit der Forderung nach Zugaben deutlich. Dieser kam das Orchester gerne nach und spielte drei weitere Stücke.