94 Handsprechfunkgeräte übergeben

Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs übergibt Ortsbrandmeister Ralf Schiesgries aus Hope das neue Digitalfunkgerät. Von Links : stellvertretender Ortsbrandmeister Hope Mathias Grenzdörfer, Ortsbrandmeister Hope Ralf Schiesgries, ´Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs, Ortsbrandmeister Lindwedel Michael Pradel und Gemeindebrandmeister Detlev Röhm. Foto:F.Krebs

Die Feuerwehren der Samtgemeinde sind nun einheitlich mit Digitalfunkgeräten ausgestattet

Lindwedel (fk). Endlich ist es geschafft. Am vergangenen Donnerstag erfolgte die offizielle Übergabe von 94 Handsprechfunkgeräten für den Einsatzstellenfunk. Nachdem die Feuerwehren der Samtgemeinde bereits 2014/ 2015 auf Leitstellenfunk umgestiegen sind, sollen die neuen Geräte weitere Erleichterungen bringen, um im Einsatzfall schneller agieren zu können. „Alle Fahrzeuge und Einsatzkräfte sind mit den neuen Geräten ausgestattet“, berichtete Gemeindebrandmeister Detlef Röhm stolz. Ein Vorteil der Digitalfunkgeräte ist unter anderem das gemeinsame Netz für bundesweit alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. „Im Bedarfsfall ist es möglich uns beispielsweise mit der Polizei zusammenzuschalten“, erklärte Röhm. Außerdem ist die Sprachqualität deutlich besser und Störsignale werden automatisch herausgefiltert. „Die Arbeit mit Funk ist ungemein erleichternd. Man drückt eine bestimmte Nummer und die Leitstelle weiß was die Feuerwehr gerade macht“, so der Gemeindebrandmeister. Der Digitalfunk ist vergleichbar mit einem Mobilfunknetz, sodass auch gezielt einzelne Teilnehmer kontaktiert werden können. Des Weiteren ist es möglich die GPS- Lokalisierung der Geräte zu nutzen und im Notfall einen Hilferuf über die Notruftaste abzusetzen. Die Einsatzkräfte sind sofort mit der Leitstelle verbunden und diese weiß genau wo Hilfe benötigt wird. Die Beschaffung der neuen Digitalfunkgeräte lag bei rund 43.000 Euro. „Wir haben enorme Mittel bereitgestellt aber es war auch ein hoher Bedarf da“, so Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs. „Wir sind zu dem Entschluss gekommen das Projekt nicht hinzuziehen, sondern alles in einem Zug umzustellen“, so Gehrs.