Abi mit Trabi

Jetzt müssen nur noch die die Achsen mit den Rädern unter den Trabi gebracht und die Mauer aufgebaut werden. Nach kurzer Stärkung ging es dann mit guter Laune weiter. Foto: M. Pleuß

Abi Denkmal von 1990 ist wieder aufgebaut

Mellendorf (mp). Am Gymnasium Mellendorf ist es eine gute Tradition, dass der Abiturjahrgang zur Erinnerung der Schule ein Denkmal meist passend zum Abi-Motto hinterlässt. Auf Grund des Abrisses des alten Schulgebäudes wurden die Denkmäler in einer von Heinz-Werner Reichenbach zur Verfügung gestellten Scheune eingelagert. Nachdem die anderen Abi-Denkmäler bereits im Frühjahr letzten Jahres auf dem Campus W. aufgestellt wurden, folgte nun auch der Trabi, den der Abiturjahrgang von 1990 anlässlich des Mauerfalls im Innenhof des alten Schulgebäudes aufgebaut hatte. Uta Döpke organisierte, dass das bekannte Denkmal „Mauerdurchbruch mit Trabi“ wieder eine neue Heimat bekam. Es wurde am Sonnabend an seinem neuen Platz auf dem Schulgelände neben dem Querweg rechts vor dem Haupteingang aufgestellt. Ehemalige Abiturienten des Jahrganges 1990 trafen sich, um das Denkmal in Anwesenheit der Schulleiterin Swantje Klapper und des Fördervereins wieder aufzubauen. Die fleißigen Helfer hievten den Trabi vom Anhänger und leisteten Puzzlearbeit, um die Steine der Mauer wieder genauso zusammenzusetzen wie zuvor. Für die Stärkung zwischendurch sorgte der Förderverein des Gymnasium Mellendorfs, der von den ehemaligen Lehrern Karl-Jürgen Lenz und Hans-Dieter Heicke als Mitglieder des Vorstandes vertreten wurde.