Abwechslung war das Motto des Abends

Abwechslungsreich und mit viel guter Laune präsentierten sich die jungen Schülerinnen und Schüler beim Unterstufenkonzert des Gymnasiums Mellendorf im Forum des Campus W. Foto: T. Holland

Viele Zuschauer beim Unterstufenkonzert des Gymnasiums

Mellendorf (th). Mit der Sommerzeit kommt jedes Jahr aufs Neue auch wieder die Zeit der Sommerkonzerte. Vor ein paar Wochen lud bereits die IGS Wedemark zum musikalischen Sommeranfang ins Forum des Campus W. Am vergangenen Montag dann zog die Unterstufe des Gymnasiums Mellendorf nach und läutete ihrerseits mit sommerlichen und äußerst vielfältig gestalteten Musik- und Tanzvorführungen die wärmste Jahreszeit ein. Rund 400 Verwandte und Bekannte der auftretenden jungen Schülerinnen und Schüler waren gekommen und füllten das Forum beinahe bis auf den letzten Platz. Pünktlich um 18Uhr begann das Konzert, den Auftakt des Konzertabends machte das Klassenorchester der Klasse 5c unter der Leitung von Lehrerin Maren Tepe. Mit zwei Stücken aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saens eröffnete die jüngste Musikklasse des Gymnasiums. Weiter ging es mit der nächstälteren Musikklasse, nämlich mit der 6B unter der Leitung von Ulrich Hauptmeier. Mit „Any time you need a Calypso“ bereitete das Klassenorchester schon einmal das stimmungstechnische Fundament für einen gut gelaunten Abend. Das anschließend auftretende Vororchester von Axel Matzantke führte diesen Gedanken fort und gab zunächst den „Klassen-Rag“ zum Besten, gefolgt von „Pizzicato Pizazz!“ und abschließend dem „North Pole Workshop“. Das Vororchester ist, wie der Name bereits andeutet, die jüngere Variante des „großen“ Orchesters und setzt sich ausschließlich aus Schülerinnen und Schülern der unteren Klassenstufen zusammen. Auch der Unterstufenchor, der das Vororchester auf der Bühne ablöst, ist eine solche jüngere Version des eigentlichen Chores. Dass das Alter jedoch eine untergeordnete Rolle spielt, bewies nicht nur das Vororchester. Auch der Chor zeigte sich äußerst gewandt im Umgang mit ihren Instrumenten, Stimme und Sprache. Ohne einen einzigen Versprecher brachten die jungen Sängerinnen und Sänger den lustigen Zungenbrecher „Supercalifragilistischexpialigorisch“ von R. Sherman zu Gehör. Auch der vorgetragene Klassiker von den Prinzen, „Alles nur geklaut“, konnte trotz kleiner Unsicherheiten überzeugen. Wem das noch zu wenig abwechslungsreich war, der kam nun auf seine Kosten. Denn nun kam ein Genre-Wechsel im Programmheft, die Tanz-AG von Lehrerin Ina Langenhagen brachte ordentlich Bewegung auf die Bühne mit Choreografien zu den Songs „Like a Hobo“ von Charlie Winston, „Singin´ in the Rain“ von Gene Kelly, „Tik Tak“ von Kesha und „4 Minutes“ von Pop-Queen Madonna. Besonderes Highlight war der vom Klassenorchester der Klasse 6C von Axel Matzantke performte „Harlem Shake“, ein aktueller Trend im Internet. Zu DJ Baauers Song „Harlem Shake“ tanzt zunächst eine einzelne Person im Vordergrund in schräger Verkleidung und schräger Art, bis plötzlich alle anwesenden Menschen möglichst komisch hüpfen, tanzen, springen oder sich sonst wie bewegen. Abwechslung war jedoch das Stichwort des Abends, denn im Kontrast zu der abgedrehten Tanz-Einlage ging es danach traditionell weiter mit „Moskauer Nächte“ und „Oh, Susanna“. Den Abschluss des Abends bildete schließlich der Musik-Profilkurs der Klassen 6B und 6E im Zusammenspiel mit dem Unterstufenchor. Nach dem klassischen Pachelbel-Kanon konnte zum Schluss noch einmal etwas geträumt werden, bei „California Dreaming“.