Afrikanisches Lichterfest mit Leo Keita

Kinder und Eltern des KindergartensWennebostel feierten ein afrikanisches Lichterfest mit Leo Keita. Foto: A. Wiese

Wennebosteler Kindergartenkinder können mit Trommeln schon prima umgehen

Wennebostel (awi). Die Begrüßung durch KiTa-Leiterin Irina Sommerfeld dauerte den Kindern am Freitagabend schon zu lange: Sie wollten endlich loslegen mit ihren Trommeln und natürlich mit dem Laterne gehen. Denn im Wennebosteler Kindergarten wurde am Freitag als Abschluss eines dreiwöchigen Projektes ein afrikanisches Lichterfest gefeiert. Bereits 2011 hatten die Wennebosteler Kindergartenkinder einmal Besuch von Leo Keita aus Afrika gehabt. Der Musiker hatte mit den Kindern getrommelt und gesungen und einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Auch diesmal bauten die Kinder zusammen mit dem afrikanischen Musiker Musikinstrumente und musizierten gemeinsam. Für das Fest am Freitag bereiteten sie eine Aufführung für die Eltern und ein afrikanisches Bufett vor. Die Eltern staunten denn auch, wie gut ihre Kleinen Leo Keitas afrikanische Ausdrücke in den Liedern nachsprechen konnten. Und nicht nur das. Sie haben in den vergangenen Wochen auch viel über afrikanische Kultur und Lebensart gelernt. „Wir haben für dieses Projekt mit der Regionalen Bildungsstelle Nord zusammengearbeitet“, erklärte KiTa-Leiterin Irina Sommerfeld. Träger der Bidlungsstellen des bundesweiten Konsortiums „Bildung trifft Entwicklung“ ist das Institut für angewandte Kulturforschung in Göttingen. Die Bildungsstellen arbeiten im Rahmen des Aktionsprogramms 2015 der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung und der Millenniumsentwicklungsziele. Ziel ist hierbei, die deutsche Öffentlichkeit auf Armut und Armutsbekämpfung aufmerksam zu machen. Die Bildungsstellen kooperieren mit einer Vielzahl von Einrichtungen der entwicklungspolitischen Bildung und der Umweltbildung und beteiligen sich an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sowie der Umsetzung des Orientierungsrahmens für den Lernbereich „‚globale Entwicklunmg“. Einen Großteil der Kosten hat die Bildungsstelle übernommen, die anfallenden Gebühren für den Kindergarten hat der Förderverein übernommen. Dafür bedankte sich Irina Sommerfeld noch einmal herzlich.