Anlaufstelle für Pflegestützpunkt

Rat verabschiedet Verwaltungsvorlage am Montag einmütig

Wedemark (awi). Im neuen barrierefreien Rathaus wird es eine Anlaufstelle für Pflegebedürftige, Pflegende und Behinderte geben. Zusammen mit Langenhagen, Burgwedel und Isernhagen teilt sich die Wedemark auf diese Weise einen Pflegestützpunkt der Region. Einmütig hat der Rat dies am Montagabend abgesegnet. „Der Bedarf an pflegerischer Leistung und entsprechender Beratung steigt“, sagte SPD-Sprecher Heiner Peterburs. Das Kooperationsmodell der Kommunen sei eine ideale Lösung unter Berücksichtigung gewachsener Strukturen, Beratung aus einer Hand anbieten zu können. Die Wedemark greife damit auch eine Anregung des Seniorenbeirats auf, die dieser aus der von ihm initiierten Studie abgeleitet habe. Mit der Vorlage finde ein längerer Prozess sein Ende, bestätigte Ingemar Becker von den Grünen, auf deren Initiative seinen Worten zufolge diese Entwicklung zurückgehe. Wohnortnahe erweiterte Beratung sei das Ziel gewesen. Andrea Giese von der FDP betonte den Aspekt der interkommunalen Zusammenarbeit. Die aktuelle Lösung sei „effektiv und zielführend“. Die FDP verspreche sich davon eine bessere Informationslage. CDU-Fraktionschef Jörg Onnasch erklärte, vorrangiges Ziel sei, dass älteren Menschen geholfen werde, auch im Alter in ihrem gewohnten Umfeld zu bleiben. Dafür müsse die Anlaufstelle kompetente Begleitung bieten.