Arbeitskreis Inklusion organisiert Sport

Auch die Tischtennisplatte ist schon mit Unterstützung des Rotary-Clubs Langenhagen-Wedemark angeschafft worden. Reinhard Dengler (‚Past President‘ Rotary Club Langenhagen-Wedemark), Renate Löhr (Vorsitzende Arbeitskreis Inklusion) und Christian Rimpler (Präsident Rotary Club Langenhagen-Wedemark) treffen sich zum Match an der inklusiven Platte . Foto: N. Mandel

Rotary-Club Langenhagen-Wedemark spendet für Inklusionsangebote beim MTV

Mellendorf (nm). Eines der vielen Projekte rund um das Stichwort ‚Humanity‘/Menschlichkeit, die sich der Rotary-Club Langenhagen-Wedemark auf die Fahnen geschrieben hat, ist die Unterstützung des Arbeitskreises Inklusion in der Wedemark.
Ausgrenzung überwinden
Renate Löhr, Vorsitzende des Arbeitskreises, betont in ihrer Begrüßungsrede die Bedeutung des Sports für die Inklusion. Gerade der Sport sei prädestiniert, Ausgrenzungen zu überwinden. „Viele inklusive Sportangebote gibt es ja auch schon“, freut sie sich, doch sei das der Öffentlichkeit gar nicht so bewusst. Den MTV lobt sie für seine barrierefreie Anlage und das Sportangebot in inklusiven Gruppen, die aus der Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis entstanden sind. Ohne finanzielle Unterstützung sei dies nicht möglich gewesen. Dem Rotary-Club dankt sie daher für die Spende, die nun schon im zweiten Jahr in Folge Sportlerinnen und Sportlern mit Handicap zugute kommt. Im letzten Jahr ist die Tischtennisplatte von den Spendengeldern erworben worden, an der seitdem fleißig gespielt wird. Der Spendenscheck über 1.000 Euro, überreicht durch den Präsidenten der Rotarier Christian Rimpler, wird wieder für Anschaffungen im Sportbereich genutzt werden. Auch die Stiftung für Behinderte der Wedemark hatte einen großzügigen Förderzuschuss für den inklusiven Sport bereitgestellt.
Ziel der Angebote sei es, die Gemeinschaft zu stärken und die gleichberechtigte Teilhabe aller noch so unterschiedlichen Menschen am Sport als einem wichtigen Lebens- und Erlebensbereich zu ermöglichen. Der MTV als einer der Vorreitervereine in der Wedemark stellt dem Arbeitskreis Inklusion für das Projekt kostenlos Räumlichkeiten zur Verfügung. Ein Wunsch bleibt offen: „Leider kann man das MTV-Sportgelände weder mit öffentlichen Verkehrsmitteln noch auf einem sicheren Weg zu Fuß, mit dem Rad oder dem Rollstuhl erreichen“, beklagt Renate Löhr den jetzigen Zustand. Es gebe in der Industriestraße keinen ausgewiesenen Fuß- und/ oder Radweg, so dass die Sportstätte vor allem mit dem PKW gut zu erreichen sei. Hier hoffe man auf schnelle Abhilfe.
Ein Fußweg muss her
Daran arbeiten Gemeindeverwaltung und Politik zwar seit Jahren mit Hochdruck, bisher sind die Pläne jedoch an der mangelnden Bereitschaft der Grundeigentümer zum Verkauf der nötigen Grundstücke gescheitert. Bei Kaffee und Kuchen im Restaurant ‚Herzblut‘ auf der MTV-Anlage werden aber erstmal die bisher erreichten Erfolge gebührend gefeiert.