Auch 5. BIT des Gymnasiums lief rund

Auch der fünfte Berufsinformationstag des Gymnasiums mit vielen Referenten aus unterschiedlichen Berufsgruppen war ein voller Erfolg. Foto: Euromediahouse

119 Schüler lauschten 55 Referenten im Produktionstechnischen Zentrum

Wedemark (awi). Die Entscheidung, welche berufliche Richtung man einschlägt, prägt das ganze Leben. Darum sollte sie sehr sorgfältig überlegt und umfassend fundiert vorbereitet sein. Um den Mellendorfer Gymnasiasten dabei zu helfen, hatten Karen Drews und Jutta Holtmann vom Verein der Freunde und Förderer des Gymnasiums gemeinsam mit Silke Röttcher vom Schulvorstand jetzt zum fünften Mal zum Berufsinformationstag eingeladen. 119 Schüler trafen sich mit 55 Referenten aus unterschiedlichen Berufsbereichen bereits zum vierten Mal im PZH, dem Produktionstechnischen Zentrum der Leibniz-Universität. „Wir wollen erreichen, dass sich die Schüler bereits vor dem Abitur über eigene Stärken und Schwächen Gedanken machen und dass sich intensiv mit ihren Berufswünschen befassen“, so Karen Drews im Nachgang des 5. BIT des elften Jahrgangs. Informationen von Profis hätten dafür einen unschätzbaren Wert. Wie bereits in den vergangenen Jahren fragten die Organisatorinnen die Interessen der Schüler bereits im Vorfeld ab, um die passenden Referenten einladen zu können. So war in diesem Jahr erstmals ein Fluglotse darunter. Doch die am meisten nachgefragten Gruppen waren in diesem Jahr Psychiatrie und Psychologie, Medizin und Event- und Tourismusbereich. Auch für den Bereich Biochemie, Chemie und Biologie interessierten sich überdurchschnittlich viele Schüler. „Die große Gruppe im Eventbereich war jedoch ziemlich schockiert, wie hart dieser Beruf ist“, berichteten Drews und Holtmann gestern vor der Presse. Es seien kompetente Leute aus Messebau und Hotelerie da gewesen, die wussten, was es heißt, große Events vorzubereiten und aufzubauen, am Wochenende, abends und an Feiertagen zu arbeiten. „Aber das ist gut, dass die Schüler Urton hören“, so Karen Drews: „Man muss zutiefst überzeugt sein, diesen Beruf zu wollen, sonst klappt es nicht.“ Einige Referenten waren bereits von Anfang an dabei, zum Beispiel ein Pilot oder ein Vertreter aus dem IT-Bereich. Doch wechseln viele Referenten eben schon aus dem Grund, weil jeder Schülerjahrgang im Vorfeld nach seinen besonderen Interessen gefragt wird. Sind die zu speziell vermitteln die Organisatorinnen des BIT Einzelgespräche oder stellen Kontakte her, zum Beispiel für Interessierte im Sportbereich. Interessant sei der Vortrag eines Referenten gewesen, der selbst als Schüler den ersten BIT mitgemacht habe, berichteten Drews und Holtmann. Ein anderer Ehemaliger, Jan Holtmann, der mittlerweile Wirtschaftsinformatik in Braunschweig studiere, habe dafür gewonnen werden können, eine Homepage für den BIT zu gestalten, die mit der Zeit mit immer mehr Informationen gefüttert werden solle. Interessenten können unter www.bit-gm.de gern einmal einen Blick riskieren. Geplant ist beispielweise noch mehr Informationen über die Referenten oder auch das Bewerbungstraining einzustellen. Das fand übrigens nach einer Pause jetzt wieder statt. Allerdings hatten nur 20 von 119 Schüler im Vorfeld Interesse gezeigt und nur zwölf blieben zum Schluss übrig, die die Voraussetzungen erfüllten: nämlich bis zu einem bestimmten Termin eine Anmeldebestätigung abzugeben und eine Bewerbungsmappe. In kleinen Gruppen mit drei Leuten, teilweise aber auch einzeln oder im Assessment-Center-Verfahren liefen die Gespräche ab. Hier hätten die Schüler so manche Überraschung erlebt und es habe sich gezeigt, dass sie noch „etwas fern vom richtigen Leben seien“, so Drews und Holtmann. Doch genau dafür sei der BIT ja auch da.