Auch am Heiligen Abend wird gearbeitet

Obwohl er am Heiligen Abend arbeiten musste, hatte Polizist Stefan Giese (2.v.l.) Grund, sich zu freuen: Die Wedemärker CDU um Jörg Onnasch, Rudi Ringe und Editha Lorberg (v.r.) überreichte ihm und seinen Kollegen einen Präsentkorb mit Leckereien. (Foto: F. v. Samson)

CDU Wedemark dankte Polizei mit Präsentkorb

Mellendorf (fvs). Für die Beamten des Wedemärker Polizeikommissariats ist es jedes Jahr das Gleiche: Während der größte Teil der Menschen gemütlich zu Hause vor dem Weihnachtsbaum sitzt und das Fest der Liebe feiert, müssen die Polizisten für die Sicherheit ebendieser Bürger sorgen. Um ihnen ihre Schicht am Heiligen Abend so angenehm wie möglich zu gestalten, geht die Wedemärker CDU seit Jahren einer schönen Tradition nach. Jedes Jahr überreichen die Politiker den diensthabenden Beamten einen Präsentkorb mit allerlei Lebensmitteln, die ihnen die Schicht weitestmöglich versüßen sollen. Am Nachmittag des Heiligen Abends besuchten Mellendorfs Ortsbügermeister Rudi Ringe, der CDU-Ratsfraktionschef Jörg Onnasch sowie die Landtagsabgeordnete und Gemeindeverbandsvorsitzende der Christdemokraten, Editha Lorberg, das Kommissariat. Mit dem Präsentkorb im Gepäck überraschten sie den diensthabenden Beamten Stefan Giere. Seine beiden Kollegen Frank Fritsche und Jürgen Wagner befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf Streifenfahrt. Giere berichtete, dass über die Festtage insgesamt rund 20 Diensthabende eingeteilt seien und jede Schicht mit drei Beamten besetzt werde.
Das dominierende Thema des Gesprächs zwischen den CDU-Funktionären und dem Beamten war angesichts der Wetterlage schnell gefunden: Es ging um Glätteunfälle, Winterreifen, Straßenräumungen und Busausfälle. „Meine Kollegen und ich freuen und trotz der Wetterbedingungen über eine ruhige Schicht“, sagte Giere. Er bemerkte, dass lediglich ein Wildunfall zu beklagen gewesen sei und nutzt die Gelegenheit, das hervorragende Verhalten der Wedemärker Autofahrer zu loben. Im Gegenzug dankten Onnasch, Ringe und Lorberg dem Polizisten stellvertretend für alle Bürger für ihren „selbstlosen Einsatz“, der den Menschen das wichtige Gefühl von Sicherheit vermittle.