Auch Wedemärker im Hochwassereinsatz

Feuerwehr-Regionsbereitschaft hilft im Bereich Hildesheim

Wedemark. Auf Anfrage des Landkreises Hildesheim wurde am Dienstasg gegen 18 Uhr die Feuerwehrbereitschaft V der Region Hannover alarmiert. Die Feuerwehr Wedemark stellt in der Regionsfeuerwehrbereitschaft V den ersten Zug. Dieser setzt sich aus den Ortswehren Abbensen, Bennemühlen und Meitze sowie Einheiten der Ortswehren Elze, Resse und Mellendorf mit insgesamt 38 Kameraden und sechs Fahrzeugen zusammen. Die Bereitschaften, jeweils eine für jeden der fünf Brandabschnitte der Region, werden von Städten und Landkreisen für den Fall der überörtlichen Hilfeleistung bei Großschadenslagen wie Hochwasser, Waldbränden oder ähnliches vorgehalten. Um 19.30 Uhr trafen sich somit etwa 150 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus Langenhagen, Burgwedel, Isernhagen sowie der Wedemark an der Feuerwehrtechnischen Zentrale Burgdorf, um gegen 20.20 mit 34 Fahrzeugen in den Bereich Hildesheim zu fahren. Der Einsatz aufgrund der aktuellen Hochwasserlage war für 24 Stunden geplant. Nach dem Marsch konnten sich die Kräfte noch in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Hildesheim stärken bevor sie an unterschiedlichen Stellen im Raum Bad Salzdetfurth in den Nachteinsatz gingen. Seit den späten Abendstunden unterstützten die Kameradinnen und Kameraden die örtlichen Einsatzkräfte durch massive Abpumpmaßnahmen und den Bau von Sandsackbarrieren.
Bei Dunkelheit und stetig anhaltendem Regen kämpften die freiwilligen Feuerwehrleute mit tausenden Sandsäcken gegen die stetig ansteigenden Fluten des Flusses Lamme, einem Zufluß der Innerste. Während in Bad Salzdetfurth an verschiedenen Stellen durchaus Erfolge erzielt werden konnten mussten im Ort Klein Düngen nach und nach Teile des Ortes den immer weiter steigenden Wassermassen überlassen werden. Noch in der Nacht wurde die Feuerwehrbereitschaft 4 (Burgdorf, Lehrte, Sehnde, Uetze) alarmiert, um am frühen Morgen die erschöpften Feuerwehrfrauen und -männer der Bereitschaft 5 abzulösen, damit diese sich in einer bereitgestellten Sporthalle ausruhen konnten.