Aussteller kamen auch aus Holland und Ungarn

Die Holländer Gerrit Nyland und Rinus van der Rist (v.r.) waren mit ihren Tieren zur Hauptsonderschau der indischen Pfautaube vergangenes Wochenende in die Wedemark gekommen. Foto: L. Irrgang

21. Hauptsonderschau mit indischen Pfautauben in Wiechendorf

Wiechendorf (ig). Die 21. Hauptsonderschau des Sondervereins Indische Pfautauben in Wiechendorf konnte am vergangenen Wochenende zahlreiche interessierte Besucher und Fachpublikum begrüßen. Der Ehrenvorsitzende des Vereins, Jürgen Brunngräber, freute sich über insgesamt 25 teilnehmende Aussteller. Seit mehr als 200 Jahren gibt es die Rasse der indischen Pfautauben, die ähnlich einem Pfau über einen prachtvollen Federschmuck verfügt. „1976 sind die ersten Tiere aus Amerika nach Deutschland eingeführt worden“, so Brunngräber im Gespräch mit dem ECHO, er selbst habe um 1980 versucht, diese Taubenrasse zu bekommen, „und mit den ersten beiden Tieren hat dann 1980 im Grunde die Zucht in Deutschland begonnen.“ Vor 21 Jahren fand dann auch die erste Hauptsonderschau mit den indischen Pfautauben statt, „damals mit rund 100 Tieren“, berichtete Brunngräber. Die Zucht der indischen Pfautauben hat sich seitdem vielseitig entwickelt, „mehr als 20 verschiedene Farbenschläge gibt es mittlerweile.“
Durch die nahen Autobahnen verfüge Wiechendorf über einen recht zentralen Standort, „und zudem ist der Verein einmal hier in Wiechendorf entstanden und dies ist natürlich auch einer der Gründe, warum die Schau hier stattfindet.“ Die indische Pfautaube erfreut sich in ganz Europa großer Beliebtheit und so nehmen an der Schau in der Wedemark auch Aussteller aus Ungarn und Holland teil. Die Besucher der Schau konnten an den beiden Ausstellungstagen 207 Tiere sehen, in einer Verkaufsschau zusätzlich noch einmal rund 60 Tiere. „Viele Besucher nutzen hier auch die Gelegenheit, Tiere zu kaufen“, so Brunngräber. Am ersten Tag der Schau hatten drei Preisrichter die Tiere bewertet, insgesamt zehn Mal wurde die Höchstnote, ein „vorzüglich“ vergeben. Die Schau verlief auch aus Wedemärker Sicht sehr gut, denn ein Schwarzschecken von Jürgen Brunngräber wurde mit der Höchstnote bewertet.