Automatisierung der Heiz- und Regeltechnik

Karin Dombrowski vom Team Gebäudeunterhaltung und die Erste Gemeinderätin Konstanze Beckedorf erläutern Christa Bogenschütz und Helge Zychlinski von der SPD-Ratsfraktion die Baumaßnahmen in der Sporthalle. Foto: A. Wiese

SPD-Fraktion informiert sich über Baumaßnahmen in der Wedemarksporthalle

Mellendorf (awi). In den Ferien wird in den Schulen und Turnhallen gebaut. Das ist so üblich, doch der Umfang der Baumaßnahmen in der Wedemark-Sporthalle in Mellendorf geht doch über die normale Bauunterhaltung hinaus. Dringend überfällig war die Anpassung der Heiz- und Regeltechnik in dieser Halle an die Automatisierung auf dem übrigen Gelände des Campus W, erläuterte Karin Dombrowski vom Team Gebäudeunterhaltung gestern vormittag Helge Zychlinski und Christa Bogenschütz von der SPD-Ratsfraktion. „Kurz vor den Ferien haben wir im Verwaltungsausschuss die entsprechenden Aufträge erteilt, allein für die Automatisierung der Heizungsanlage rund 160.000 Euro“, erklärte Helge Zychlinski. Die Sporthalle, die früher am Blockheizkraftwerk hing und seit dem Neubau des Schulzentrums von der Holzhackschnitzelheizung mit versorgt wird, verfügte jedoch noch nicht über die entsprechende Regeltechnik. „Mit der Folge, dass man nur gar keine Heizung anmachen konnte oder 30 Grad hatte“, so Dombrowski. Die Einsparungen durch die aktuelle Maßnahme seien also gewaltig, wenn das Zusammenspiel Heizung, Luft und Klima jetzt wie in den übrigen Gebäuden des Campus W automatisch funktioniere. Zeitgleich werden in der Wedemarksporthalle die Duschen und Umkleiden, die vom Außensportplatz her zugänglich sind, grundlegend saniert. In einem anderen Abschnitt der Sanitärräume ist das bereits passiert. Ein dritter Abschnitt steht noch aus. Die SPD-Politiker zeigten sich angenehm überrascht von der positiven Wirkung der neuen weißen Fliesen an den Wänden und der dunkleren Fliesen im Bodenbereich. Hier würden je Sanierungsabschnitt im Umkleidebereich 50.000 bis 60.000 Euro verbaut, erklärte Dombrowski, die bedauerte, dass sich wenige Wedemärker Firmen an den beschränkten Ausschreibungen beteiligt hätten, im Fliesenbereich zum Beispiel gar keine.