Bahnanlagen sind kein Spielplatz

Detlef Lenger vom Bundeskriminalamt nahm sich viel Zeit, um mit den Hellendorfer Schülern ins Gespräch zu kommen. Foto: A. Wiese

Bundespolizei informierte Hellendorfer Grundschule

Hellendorf (awi). Einen konkreten Anlass, warum die Grundschule Hellendorf in einer der letzten Schulstunden vor den Ferien die Bundespolizei zum Thema „Bahnanlagen sind kein Spielplatz" eingeladen hatte, gab es nicht. Soll es aber auch nicht, und darum ist es wichtig, mit den Kindern darüber zu reden, sagt Detlef Lenger von der Prävention und Öffentlichkeitsarbeit der Bundespolizeiinspektion Hannover. Er erklärte den Hellendorfer Grundschülern, dass ich Züge fast lautlos nähern und je nach Windrichtung oft erst sehr spät wahrgenommen werden, dass beim Klettern auf Masten oder Schutzeinrichtungen eine lebensgefährliche Nähe zum Oberleitungsnetz besetht, das unter einer Spannung von 15.000 Volt steht und schon die bloße Annäherung gefährlich ist. Lenger wies die Schüler darauf hin, dass der Gleisbereich aufgrund der schnellen Züge zu meiden ist und der Bremsweg eines Zuges bei 100 km/h bis zu 1.000 Meter beträgt. Und er wies noch einmal ausdrückllich darauf hin, dass Gleise nur an den hierfür bestimmten Stellen überquert werden dürfen.
Wenige Tage später hatten die Hellendorfer Grundschüler dann noch einmal Besuch von der Polizei, diesmal allerdings vom Polizeikommissariat Mellendorf. Sie machten nämlich ihre Radfahrprüfung und die Polizisten überprüften die Verkehrssicherheit der Fahrräder. Nicht immer stießen sie dabei auf Einsicht, wenn sie Mängel anmerkten und so manches Mal war pädagogisches Geschick mehr gefragt als der Blick fürs Technische!