Barrierefreies Wohnen in Resse kommt voran

Jochen Pardey (von links), Karsten Wiebe, Karl-Heinz Müller und Erhard Ziemann freuen sich auf den Baubeginn „Barrierefreies Wohnen“ in Resse. Foto: B. Stache

Bau der ersten acht Wohnungen soll im August beginnen

Resse (st). Zum Projektstart „Barrierefreies Wohnen in Resse“ trafen sich vergangene Woche Vertreter des Vereins Bürger für Resse (BfR e.V.) sowie des Bauunternehmens Heinrich Wiebe GmbH aus Wietze und der GBV (Gesellschaft für Baubetreuung-Verwaltung-Service), einem Unternehmen der Müller-Resse Firmengruppe. Dort, wo in Bälde die ersten acht barrierefreien Wohnungen gebaut werden sollen, begrüßte BfR-Vorsitzender Jochen Pardey auch den zukünftigen Bewohner Erhard Ziemann, der mit seiner Ehefrau Birgit auf eine schnelle Fertigstellung des Bauprojektes auf der Wiese neben dem Frischmarkt Pagel hofft. Erhard Ziemann war 19 Jahre lang Schulleiter der Grundschule in Brelingen und leitete zuletzt bis zu seiner Pensionierung die Grundschule Elze. Das eigene Haus mit Garten in Fuhrberg sei dem Ehepaar im Alter zu groß geworden, daher habe es sich nach altersgerechtem Wohnraum umgesehen und wurde in Resse fündig, berichtete Ziemann. Der Pensionär ist von der guten öffentlichen Verkehrsanbindung Resse – Hannover sowie dem Resser Frischmarkt überzeugt, den er auch als „Fuhrberger Ableger“ kennt. Mittlerweile hat das Ehepaar Ziemann sein Haus in Fuhrberg verkauft und ist – als Zwischenlösung – nach Helstorf gezogen, wo es auf den Umzug in die neue, altersgerechte Dreizimmerwohnung in Resse wartet. „Wir freuen uns auf unser neues Zuhause und hoffen, im Frühjahr 2016 in Resse einziehen zu können“, sagte Erhard Ziemann mit Blick auf das große Bauschild „Barrierefreies Wohnen“. In großen Lettern wird dort der Baubeginn August 2015 für den ersten Bauabschnitt angekündigt. Mit der Fertigstellung eines ersten Wohnblocks mit acht Wohnungen rechnen die Verantwortlichen im April 2016. Fünf der acht Wohnungen seien bereits verkauft, drei können noch erworben werden, berichtete Karl-Heinz Müller (GBV und BfR). Auf dem noch unbebauten Grundstück standen für die Gäste, unter ihnen die Bissendorfer Ortsbürgermeisterin Susanne Brakelmann, Tische mit Bänken und Erfischungsgetränke bereit. Der für das Resser Projekt „Barrierefreies Wohnen“ zuständige Bauunternehmer Karsten Wiebe erläuterte die geplante Baumaßnahme. Das Gebäude werde mit einer Erdwärmepumpe sowie Fußbodenheizung ausgestattet. 2016 sollen weitere acht barrierefreie Wohnungen gebaut werden, heißt es.