Bauamtsgelände: CDU-Antrag abgelehnt

Mellendorf (awi). Sollte sich ein Bebauungskonzept nach einem von Politik und Verwaltung festgesetzten Bebauungsplan richten oder ein Bebauungsplan an ein sich laufend änderndes Bebauungskonzept angepasst werden? Diese Frage stellen sich CDU-Ortsrats- und Ratsfraktion angesichts der überarbeiteten Fassung der Änderung des Bebauungsplans für das Bauamtsgelände an der Stargarder Straße in Mellendorf. Nach der umfassenden Diskusion zur 1. Änderung des B-Planes in den letzten beiden Ortsratssitzungen stellte die CDU für die Sitzung des Fachausschusses für Planen und Bauen am Donnerstagabend einen konkreten Antrag, mit dem Ziel eines möglichst einheitlichen Bildes im Wohngebiet zwischen Stargarder Straße und Ermlandstraße. Doch ebenso wie im Ortsrat schmetterte die SPD den CDU-Antrag auch im Fachausschuss mit der Begründung ab, das sei der Kreissiedlungsgesellschaft beim Kauf des Grundstücks so zugesagt worden. „Wir wollen eine Grundflächenzahl von 0,4, zwei Vollgeschosse, Einzel- undDoppelhäuser und eine maximale Traufhöhe von sechs und nicht wie im neuesten Verwaltungsentwurf vorgesehen von sieben Metern“, argumentieren CDU-Fraktionschef Rudi Ringe und der Sprecher der CDU im Fachausschuss, Holger Bleich. Die Firsthöhe soll nach dem Willen der CDU maximal neun und nicht zehn Meter betragen und vor allem sollen Satteldächer im vorderen Bereich an der Stargarder Straße festgeschrieben werden und keine Flachdächer. Zudem möchte die CDU Souterrainwohnungen ausschließen und die Baugrenze zu den südlich gelegenen Grundstücken auf fünf Meter und nicht auf 3,60 Meter festlegen. Das letzte Wort hat jetzt der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung am Montag.