Bauarbeiten in Bissendorf kommen voran

Die Burgwedeler Straße in der Ortsdurchfahrt hat bereits eine neue Teerdecke bekommen. Hier ist die Asphaltfräsmaschine gerade mit der Entfernung der alten Decke beschäftigt. Anlieger können die Burgwedeler Straße von Schilling-Kreuzung bis Kuhstraße mit Einschränkungen wieder befahren. Foto: A. Wiese

Schilling-Kreuzung wieder frei – Zufahrt zum Natelsheideweg über Isernhägener Damm

Bissendorf (awi). Zumindest die „Schilling-Kreuzung“ in Bissendorf ist inzwischen wieder für den gesamten Verkehr frei. Die Ortsdurchfahrt kann von Anliegern seit der Nacht zum Dienstag wieder eingeschränkt befahren werden. Von der „Kuhstraße“ kann in den „“Isernhägener Damm“ abgebogen werden. Nach aktuellem Stand wird bereits am heutigen Mittwoch der Kreuzungsbereich L 383/Natelsheideweg/Eichhornweg abgefräst und am morgigen Donnerstag mit einer neuen Deckschicht versehen. An diesen beiden Tagen können die Anwohner vom Natelsheideweg, einschließlich der abgehenden Nebenstraßen nur über den Isernhägener Damm ihre Grundstücke verlassen beziehungsweise erreichen, teilte die Gemeindeverwaltung gestern mit.
Obwohl sie selbst nicht Träger der Baumaßnahme ist laufen bei der Gemeinde Nachfragen und Beschwerden zu Bauarbeiten und Sperrung auf. Und nicht nur da. Bissendorf-Wietzes Ortsratsmitglieder Herbert Exner machte seinem Ärger über die aus seiner Sicht völlig unzureichende Umleitungsausschilderung in einem Schreiben an das ECHO Luft: Seit 29. September sei das Verkehrschaos mit „wutschnaubenden ortsfremden“ Fahrern ausgebrochen und selbst Einheimische brauchten Zeit sich auf den ungewohnten schmalen Wegen zurecht zu finden. Schuld daran sind aus Exners Sicht der Bürgermeister und das Bauamt, die es versäumt hätten, an den Sperren Umleitungsschilder und provisorische Wegweiser anzubringen. Es fehlten auch die Umleitungszeichen entlang der Strecke, wenn Kundige durch schmale Nebengässchen auf Schleichwegen fahren müssten. Auch in Bissendorf-Wietze müsse man über die Wietze Aue und die Rüttelstrecke über die Autobahnbrücke nach Wennebostel fahren, mit den zahlenreichen kleinen asphaltierten Nebenwegen ohne jegliche Schilderung. Exner krisisiert „das Verhalten der Gemeindeverantwortlichen gegenüber den Geschäftsleuten, denen von einem Tag auf den anderen der Umsatz wegbricht, weil Kunden keine Zufahrt mehr haben, obwohl an zahlreichen Stellen die Straßen noch intakt sind“. Exner verweist zudem auf das Problem mit dem Busverkehr am Isernhägener Damm, „wo kurz vor Schulanfang der Busverkehr ohne Entlastung einfach und ohne Benachrichtigung eingestellt wurde, weil zwei Behörden sich nicht einigen konnten“, so seine Darstellung.
Trotz aller Verärgerung über Bauarbeiten, Sperrung und Umleitung kommen die Baumaßnahmen jedoch offensichtlich so gut voran, dass es keinerlei Hinweise für eine Verzögerung gibt. Damit sollte die Burgwedeler Straße spätestens ab 16. Oktober wieder uneingeschränkt befahrbar sein, heißt es von den Verantwortlichen.